Es gibt Kuchen, die man einmal backt und danach immer wieder machen möchte. Dieser herrlich cremige Apfelkuchen gehört definitiv dazu! Ein zarter, leicht knuspriger Mürbeteigboden, eine wunderbar weiche Quark-Frischkäse-Creme und saftige Äpfel machen ihn zu einem echten Genuss.
Zutaten & Zubereitung
Zutaten und Anleitung auf Seite 2
Besonders schön ist, dass man für diesen Kuchen keine außergewöhnlichen Zutaten benötigt. Mehl, Butter, Eier, Quark und ein paar frische Äpfel reichen zusammen mit einigen weiteren Grundzutaten aus, um einen Kuchen zu zaubern, der aussieht wie vom Konditor.
Bei uns zu Hause ist dieser Apfelkuchen inzwischen ein echter Familienliebling. Sobald er im Ofen steht, verbreitet sich ein köstlicher Duft in der ganzen Küche. Und wenn er endlich abgekühlt ist, dauert es meistens nicht lange, bis das erste Stück auf dem Teller landet.
Warum dieser Apfelkuchen so unglaublich cremig wird
Das Geheimnis liegt in der Kombination aus Quark, Frischkäse und Vanillepuddingpulver. Während der Quark für eine angenehm leichte, frische Note sorgt, macht der Frischkäse die Füllung besonders cremig.
Das Vanillepuddingpulver hilft dabei, die Masse beim Backen zu stabilisieren. So bleibt der Kuchen wunderbar weich, lässt sich nach dem Abkühlen aber trotzdem gut schneiden.
Die Äpfel sorgen zusätzlich für eine natürliche Süße und eine saftige Konsistenz. Besonders gut eignen sich leicht säuerliche Sorten wie Boskoop, Elstar oder Braeburn.
Zutaten für eine Springform (26 cm)
Für die Äpfel:
500 g Äpfel
2 EL Zitronensaft
Für den Mürbeteig:
200 g Mehl
100 g kalte Butter
80 g Zucker
1 Ei
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
Für die cremige Füllung:
250 g Quark
200 g Frischkäse
3 Eier
1 Päckchen Vanillepuddingpulver (zum Kochen)
90 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
Außerdem:
Etwas Butter für die Springform
Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung – so gelingt der Apfelkuchen Schritt für Schritt
1. Die Äpfel vorbereiten
Zunächst die Äpfel gründlich waschen, schälen und das Kerngehäuse entfernen. Anschließend in dünne Spalten oder kleine Stücke schneiden.
Die Apfelstücke in eine Schüssel geben und mit zwei Esslöffeln Zitronensaft beträufeln. Vorsichtig vermischen, damit sie nicht so schnell braun werden.
Bis zur weiteren Verwendung beiseitestellen.
2. Den Mürbeteig herstellen
Mehl und Backpulver in eine große Schüssel sieben. Zucker, Salz, Ei und die in kleine Würfel geschnittene kalte Butter hinzufügen.
Alles zügig mit den Händen oder den Knethaken eines Handrührgerätes zu einem glatten Teig verarbeiten.
Wichtig ist, den Mürbeteig nicht zu lange zu kneten, damit er beim Backen schön mürbe bleibt.
Den fertigen Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und ungefähr 20–30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
3. Die Springform vorbereiten
Während der Teig ruht, den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Eine Springform mit etwa 26 cm Durchmesser leicht einfetten.
Den gekühlten Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und anschließend in die Springform legen.
Dabei einen ungefähr 3–4 cm hohen Rand formen, damit die cremige Füllung später nicht auslaufen kann.
Den Boden mehrmals vorsichtig mit einer Gabel einstechen.
4. Die Quark-Frischkäse-Füllung anrühren
Quark und Frischkäse in eine große Rührschüssel geben.
Zucker, Vanillezucker und die drei Eier hinzufügen.
Alles mit einem Handrührgerät auf niedriger bis mittlerer Stufe verrühren, bis eine gleichmäßige Creme entsteht.
Anschließend das Vanillepuddingpulver dazugeben und kurz unterrühren, bis keine Klümpchen mehr sichtbar sind.
Die Masse sollte cremig und relativ glatt sein.
5. Den Kuchen zusammensetzen
Die vorbereitete Quark-Frischkäse-Creme gleichmäßig auf dem Mürbeteigboden verteilen.
Anschließend die Apfelstücke darauflegen und leicht in die Creme drücken.
Wer möchte, kann die Apfelspalten kreisförmig anordnen. Das sieht nach dem Backen besonders hübsch aus.
Die Oberfläche vorsichtig glatt streichen, ohne die Äpfel vollständig zu verdecken.
6. Den Apfelkuchen backen
