Die Springform auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Backofens stellen.
Den Kuchen ungefähr 50–60 Minuten bei 175 °C Ober-/Unterhitze backen.
Die genaue Backzeit hängt vom Ofen und der Höhe der Füllung ab.
Der Kuchen ist fertig, wenn die Oberfläche leicht goldgelb ist und die Füllung am Rand fest geworden ist. In der Mitte darf sie beim vorsichtigen Bewegen noch leicht wackeln.
Sollte der Kuchen während des Backens zu dunkel werden, kann man ihn gegen Ende locker mit Alufolie abdecken.
7. Langsam abkühlen lassen
Nach dem Backen den Ofen ausschalten und die Tür einen Spalt öffnen.
Den Kuchen noch ungefähr 15 Minuten im ausgeschalteten Ofen stehen lassen.
Danach herausnehmen und vollständig bei Raumtemperatur abkühlen lassen.
Anschließend für mindestens zwei bis drei Stunden in den Kühlschrank stellen. Noch besser schmeckt er, wenn er über Nacht durchziehen darf.
Erst danach vorsichtig aus der Springform lösen.
Vor dem Servieren nach Belieben mit etwas Puderzucker bestäuben.
Der kleine Trick für einen besonders zarten Kuchen
Ein häufiger Fehler beim Backen von Quarkkuchen ist eine zu hohe Temperatur.
Wenn die Hitze zu stark ist, kann die Oberfläche schnell dunkel werden, während die Füllung innen noch nicht ausreichend gestockt ist.
Deshalb empfiehlt es sich, den Kuchen lieber bei moderater Temperatur etwas länger zu backen.
Auch das langsame Abkühlen ist wichtig. Durch starke Temperaturunterschiede kann die Oberfläche leichter einreißen.
Ein weiterer Tipp: Die Zutaten für die Füllung sollten möglichst Zimmertemperatur haben. So lassen sie sich gleichmäßiger miteinander verrühren.
Welche Äpfel eignen sich am besten?
Nicht jede Apfelsorte verhält sich beim Backen gleich.
Boskoop: Diese Sorte hat eine angenehm säuerliche Note und wird beim Backen weich. Sie passt hervorragend zur süßen Quarkfüllung.
Elstar: Elstar-Äpfel besitzen ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Süße und Säure und eignen sich ebenfalls sehr gut.
Braeburn: Wer Apfelstücke bevorzugt, die beim Backen etwas mehr Biss behalten, kann Braeburn verwenden.
Jonagold: Diese Sorte schmeckt mild und süßlich und harmoniert besonders gut mit Vanille.
Am besten verwendet man frische, feste Äpfel, die nicht zu viel Flüssigkeit abgeben.
Leckere Variationen für jeden Geschmack
Dieser Apfelkuchen lässt sich wunderbar abwandeln.
Mit Zimt: Eine halbe bis ganze Teelöffelmenge Zimt über die Apfelstücke streuen. Besonders im Herbst entsteht dadurch ein herrlich gemütliches Aroma.
Mit Mandeln: Vor dem Backen einige Mandelblättchen über die Oberfläche verteilen. Sie sorgen für einen leicht nussigen Geschmack.
Mit Pfirsichen: Statt Äpfeln können auch gut abgetropfte Pfirsichstücke verwendet werden.
Mit Rosinen: Wer Rosinen mag, kann eine kleine Handvoll unter die Apfelstücke mischen.
Mit Zitronenschale: Etwas fein abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone macht die Quarkfüllung besonders frisch.
Kann man den Apfelkuchen am Vortag backen?
Ja, sogar sehr gut!
Dieser Kuchen eignet sich hervorragend zum Vorbereiten. Nach einer Nacht im Kühlschrank ist die Füllung schön fest geworden, und die einzelnen Aromen haben sich miteinander verbunden.
Den vollständig abgekühlten Kuchen einfach abdecken und im Kühlschrank aufbewahren.
So lässt er sich am nächsten Tag problemlos in saubere Stücke schneiden.
Gut gekühlt und abgedeckt hält er sich normalerweise etwa zwei bis drei Tage.
Warum fällt mein Quarkkuchen nach dem Backen zusammen?
Dass ein Quarkkuchen beim Abkühlen etwas an Höhe verliert, ist völlig normal.
Während des Backens dehnt sich die Masse durch die Wärme aus. Beim Abkühlen zieht sie sich wieder leicht zusammen.
Starkes Zusammenfallen kann jedoch durch zu viel eingerührte Luft, eine zu hohe Backtemperatur oder unzureichende Backzeit begünstigt werden.
Deshalb sollte man die Füllung nur so lange verrühren, bis alle Zutaten gut miteinander verbunden sind.
Auch das langsame Abkühlen hilft, größere Risse und starke Veränderungen der Oberfläche zu reduzieren.
