Manchmal entdeckt man ein Rezept nicht, weil man gezielt danach sucht, sondern weil man neugierig wird. So ging es mir mit diesen kleinen, luftigen Teigküchlein aus der Heißluftfritteuse. Eigentlich wollte ich nur eine schnelle Beilage ausprobieren, etwas, das zu einem warmen Essen passt, ohne dass ich den großen Backofen einschalten muss. Gerade an kühleren Tagen habe ich Lust auf klassische, herzhafte Küche, aber ich möchte nicht stundenlang in der Küche stehen. Also begann ich zu experimentieren – mit einfachen Zutaten, die ohnehin fast immer im Haus sind: Mehl, Eier, Milch. Daraus entstand ein Teig, der mich zunächst an Pfannkuchen erinnerte, aber beim Backen in der Heißluftfritteuse passierte etwas ganz anderes. Die kleinen Portionen gingen wunderbar auf, wurden außen leicht gebräunt und innen weich und luftig. Schon beim ersten Versuch war ich überrascht, wie gut das funktionierte.
Seitdem gehören diese kleinen Ofenklößchen zu meinen liebsten Begleitern für gemütliche Mahlzeiten. Sie passen hervorragend zu Braten, zu Gemüsegerichten oder einfach mit etwas Kräuterquark. Und das Beste daran: Sie sind schnell gemacht, gelingen zuverlässig und fühlen sich trotzdem wie etwas Besonderes an. Gerade wenn Familie oder Freunde zu Besuch kommen, sind sie eine schöne Alternative zu klassischen Beilagen.
Ich mag an diesem Rezept vor allem die Einfachheit. Es zeigt wieder einmal, dass gutes Essen nicht kompliziert sein muss. Ein paar Grundzutaten, etwas Zeit und die richtige Temperatur – mehr braucht es nicht, um etwas Warmes und Einladendes auf den Tisch zu bringen.
Zutaten
2 Tassen Weizenmehl
2 Tassen Milch
4 große Eier
1 Teelöffel Salz
Etwas Öl oder Backtrennspray für die Förmchen
Zuerst gebe ich die Eier in eine große Schüssel und verquirle sie gründlich. Danach kommen Milch und Salz dazu, alles wird gut miteinander vermischt. Anschließend rühre ich das Mehl nach und nach ein, bis ein glatter, leicht flüssiger Teig entsteht. Wichtig ist, dass keine Klümpchen bleiben – ich nehme mir dafür immer ein paar Minuten Zeit, denn so wird das Ergebnis später besonders gleichmäßig.
Während der Teig kurz ruht, bereite ich die Förmchen vor. Kleine hitzebeständige Formen oder Muffinförmchen eignen sich sehr gut. Ich fette sie leicht ein, damit sich die Küchlein später problemlos lösen lassen. Dann fülle ich jede Form etwa zur Hälfte mit Teig.
