Dann hab ich die Glasur gemacht – Butter in nem Topf schmelzen, Milch dazu, Zucker und Kakao rein, umrühren, bis es so richtig schön glänzt. Ich hab das bisschen köcheln lassen, so 1-2 Minuten, nicht länger, sonst brennt’s an, das wär ärgerlich. Dann hab ich’s kurz abkühlen lassen – nicht ewig, so’n paar Minuten, dass es nicht kochend heiß ist, aber noch flüssig genug. Dann hab ich die Schokosauce über die Kekse gekippt, mit nem Löffel oder so’n Teigschaber verteilt, dass alles schön bedeckt ist.
Und dann – ganz wichtig – ab in den Kühlschrank. Ich hab den Kuchen einfach mit Frischhaltefolie abgedeckt und mindestens vier Stunden stehen lassen – wenn du Zeit hast, mach’s über Nacht, dann wird’s richtig durchgezogen. Die Kekse werden dann so richtig schön weich und saugen die Puddingcreme auf, das schmeckt dann wie so’n fertiger Kuchen aus der Bäckerei, ehrlich.
Als wir den dann am nächsten Tag angeschnitten haben – boah, die Schichten, der Duft, dieser Schokoguss – ich sag euch, das war ein Fest. Ich hab ihn in so kleine Quadrate geschnitten, auf’n Teller gepackt, bisschen Petersilie drüber – nein, Quatsch, natürlich nicht, das ist doch kein Salat – aber wisst ihr, was ich meine? Einfach so auf den Teller, fertig.
Mein Mann hat zwei Stücke gegessen, die Kinder haben sich drum gestritten, und ich saß da und dachte: „Hellen, das machst du jetzt öfter.“ Einfach, schnell, süß, und kein Ofen anmachen. Perfekt für so’n faulen Tag. Also, probiert das mal – ihr werdet’s lieben, versprochen. Und wenn was daneben geht, egal – Hauptsache, es schmeckt!
