09.12.2025

Kein-Backen Schoko-Eclair-Kuchen – mein neues Lieblingsrezept, wenn ich mal faul bin

Zutaten:

Für den Kuchen:
2 Päckchen Vanillepuddingpulver (instant, à 100 g, also die aus’m Supermarkt)
3 Tassen kalte Milch (geht auch mit 750 ml, muss nicht auf’s Gramm genau sein)
1 Becher Schlagsahne oder so ein „Sprühsahne-Zeug“ (oder eben ne Packung, was halt da ist, ca. 200 g)
1 Packung Butterkekse oder halt diese eckigen Kekse (ca. 16-18 Stück)

Für die Schoko-Glasur:
1/2 Tasse Butter (also ca. 100-120 g, je nachdem, wie großzügig du bist)
1/4 Tasse Milch
1 Tasse Zucker
1/3 Tasse Kakaopulver (ungezuckert, also Backkakao)

Also, ich hab als Erstes den Pudding angerührt – Milch in ne große Schüssel, Puddingpulver rein, schön mit’m Schneebesen durchrühren, bis es andickt. Ich hab da nicht groß gewartet oder so, einfach so zwei Minuten rumgerührt, das passt schon. Dann die Sahne rein, bisschen unterheben – oder halt das „Sprühsahne-Zeug“, wenn’s schnell gehen muss. Einfach umrühren, fertig. Das ist dann so’n richtig schön fluffiger Pudding, lecker.

Dann hab ich ne Auflaufform genommen – so’n großes Ding, 30×20 cm ungefähr, aber ehrlich, ich mess das nie aus – und unten erstmal die Butterkekse ausgelegt. Einfach so, bisschen Puzzle, die Ecken abbrechen, dass es passt, alles rein. Dann die Hälfte vom Pudding drüber – schön verstreichen, nicht so pingelig sein, Hauptsache verteilt. Dann wieder ne Schicht Kekse drauf, wieder den Rest vom Pudding drüber, wieder verstreichen, und dann nochmal ne Schicht Kekse obendrauf. Sieht erstmal unspektakulär aus, aber wartet ab!

Dann hab ich die Glasur gemacht – Butter in nem Topf schmelzen, Milch dazu, Zucker und Kakao rein, umrühren, bis es so richtig schön glänzt. Ich hab das bisschen köcheln lassen, so 1-2 Minuten, nicht länger, sonst brennt’s an, das wär ärgerlich. Dann hab ich’s kurz abkühlen lassen – nicht ewig, so’n paar Minuten, dass es nicht kochend heiß ist, aber noch flüssig genug. Dann hab ich die Schokosauce über die Kekse gekippt, mit nem Löffel oder so’n Teigschaber verteilt, dass alles schön bedeckt ist.

Und dann – ganz wichtig – ab in den Kühlschrank. Ich hab den Kuchen einfach mit Frischhaltefolie abgedeckt und mindestens vier Stunden stehen lassen – wenn du Zeit hast, mach’s über Nacht, dann wird’s richtig durchgezogen. Die Kekse werden dann so richtig schön weich und saugen die Puddingcreme auf, das schmeckt dann wie so’n fertiger Kuchen aus der Bäckerei, ehrlich.

Als wir den dann am nächsten Tag angeschnitten haben – boah, die Schichten, der Duft, dieser Schokoguss – ich sag euch, das war ein Fest. Ich hab ihn in so kleine Quadrate geschnitten, auf’n Teller gepackt, bisschen Petersilie drüber – nein, Quatsch, natürlich nicht, das ist doch kein Salat – aber wisst ihr, was ich meine? Einfach so auf den Teller, fertig.

Mein Mann hat zwei Stücke gegessen, die Kinder haben sich drum gestritten, und ich saß da und dachte: „Hellen, das machst du jetzt öfter.“ Einfach, schnell, süß, und kein Ofen anmachen. Perfekt für so’n faulen Tag. Also, probiert das mal – ihr werdet’s lieben, versprochen. Und wenn was daneben geht, egal – Hauptsache, es schmeckt!