Dann lege ich die gefüllten Paprika und die kleinen Bällchen in die Sauce. Deckel drauf, und dann lasse ich alles bei niedriger Hitze etwa 35 Minuten schmoren. Manchmal mache ich es auch im Backofen – je nachdem, wie viel Platz ich auf dem Herd habe. Am Ende ist das Fleisch schön durch, die Paprika weich, aber nicht zerfallen, und die Sauce hat diesen typischen Geschmack, den ich von früher kenne.
Als Beilage gibt es bei uns immer noch etwas Reis. Nicht viel, aber genug, um die Sauce gut aufzunehmen. Man kann auch Kartoffeln dazu essen, aber das habe ich nie gemacht. Für mich gehört Reis einfach dazu.
Es ist kein modernes Gericht, und es sieht auch nicht besonders aus. Aber es ist ein Essen, das satt macht, wärmt und irgendwie an etwas erinnert. Ich koche es nicht oft – aber wenn ich es tue, dann nehme ich mir Zeit dafür. Und jedes Mal, wenn ich diese gefüllten Paprika auf den Tisch stelle, habe ich das Gefühl, dass meine Urgroßmutter noch ein bisschen mit am Tisch sitzt.
