Die Grundlage ist ein klassischer Hefeteig. Mehl, Hefe, Zucker und Salz zunächst in einer großen Schüssel miteinander vermischen.
Anschließend die lauwarme Milch sowie die weiche Butter hinzufügen. Wer einen etwas reichhaltigeren Teig möchte, gibt zusätzlich ein Ei dazu.
Wichtig ist vor allem die Temperatur der Milch. Sie sollte angenehm lauwarm und keinesfalls heiß sein.
Den Teig anschließend gründlich kneten. Von Hand dauert das ungefähr 8 bis 10 Minuten. Mit einer Küchenmaschine geht es entsprechend schneller.
Am Ende sollte ein glatter und elastischer Teig entstehen. Klebt er noch stark an den Händen, kann vorsichtig etwas zusätzliches Mehl eingearbeitet werden. Dabei sollte man allerdings sparsam bleiben, denn zu viel Mehl macht die fertigen Zimtschnecken trockener.
Dem Hefeteig genügend Zeit geben
Den fertig gekneteten Teig zu einer Kugel formen und in der Schüssel abgedeckt an einen warmen Ort stellen.
Nun ungefähr 45 bis 60 Minuten gehen lassen. Während dieser Zeit sollte der Teig sichtbar an Volumen gewinnen.
Dieser Schritt sollte nicht unnötig verkürzt werden. Ein gut aufgegangener Hefeteig sorgt später für die lockere und weiche Struktur der Zimtschnecken.
Die klassische Zimt-Zucker-Füllung
Für die Füllung braucht es lediglich Butter, Zimt und Zucker.
Den aufgegangenen Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen. Er sollte dabei nicht extrem dünn werden, damit die fertigen Schnecken schön weich bleiben.
Anschließend 40 g weiche Butter gleichmäßig auf dem Teig verstreichen.
Den braunen Zucker mit 2 bis 3 TL Zimt vermischen und großzügig über die Butter streuen. Wer einen kräftigen Zimtgeschmack bevorzugt, verwendet die größere Menge.
Aufrollen und Zimtschnecken schneiden
Den belegten Teig von der langen Seite aus möglichst gleichmäßig aufrollen.
Dabei darf die Rolle durchaus etwas straff sein, der weiche Hefeteig sollte aber nicht zusammengedrückt werden.
Anschließend die Rolle in ungefähr 2 bis 3 cm dicke Scheiben schneiden.
Ein praktischer Trick für besonders saubere Schnitte ist ein dünner Faden oder ein Stück Zahnseide. Den Faden unter die Teigrolle legen, die Enden darüber kreuzen und zusammenziehen. Dadurch wird der weiche Teig weniger zusammengedrückt als mit einem stumpfen Messer.
So kommen die Zimtschnecken in den Airfryer
Die vorbereiteten Schnecken am besten in eine kleine hitzebeständige Form setzen, die problemlos in den Korb der Heißluftfritteuse passt.
Zwischen den einzelnen Schnecken etwas Abstand lassen, denn der Hefeteig vergrößert sich beim Backen noch.
Eine Form hat außerdem den Vorteil, dass die Zimtschnecken eng zusammenbacken können und dadurch besonders weich bleiben.
Alternativ kann geeignetes Backpapier verwendet werden.
Temperatur und Backzeit
Die Zimtschnecken bei 160–170 °C ungefähr 10–14 Minuten in der Heißluftfritteuse backen.
Da sich Airfryer hinsichtlich Leistung und Luftzirkulation unterscheiden, lohnt sich ab ungefähr der neunten Minute ein erster Blick.
Die Schnecken sind fertig, wenn ihre Oberfläche appetitlich goldbraun geworden ist und der Teig in der Mitte durchgebacken ist.
Wer bemerkt, dass die Oberfläche sehr schnell dunkel wird, kann die Temperatur etwas reduzieren und dafür die Backzeit leicht verlängern.
Gerade bei Zimtschnecken sollte man sie nicht unnötig lange backen. Ein paar zusätzliche Minuten können bereits darüber entscheiden, ob der Hefeteig innen schön saftig oder eher trocken wird.
Schnelle Glasur aus nur zwei Zutaten
Nach dem Backen die Zimtschnecken zunächst etwa 5 Minuten abkühlen lassen.
Währenddessen 80 g Puderzucker mit zunächst einem Esslöffel Milch verrühren. Falls die Glasur noch zu dick ist, vorsichtig etwas mehr Flüssigkeit hinzufügen.
Statt Milch kann Zitronensaft verwendet werden. Dadurch bekommt die süße Glasur zusätzlich eine leicht säuerlich-frische Note.
Die Glasur anschließend über die noch warmen Zimtschnecken geben. Durch die Restwärme läuft sie leicht zwischen die einzelnen Zimtschichten.
Zubereitung Schritt für Schritt
Mehl, Hefe, Zucker und Salz miteinander vermischen.
Lauwarme Milch und weiche Butter hinzufügen.
Optional ein Ei dazugeben.
Alles etwa 8–10 Minuten zu einem glatten Teig kneten.
Abdecken und 45–60 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
Den Teig rechteckig ausrollen.
Mit 40 g weicher Butter bestreichen.
Braunen Zucker und Zimt vermischen und darüber verteilen.
Den Teig von der langen Seite aufrollen.
Die Rolle in 2–3 cm dicke Zimtschnecken schneiden.
Die Schnecken mit etwas Abstand in eine passende Form setzen.
Bei 160–170 °C etwa 10–14 Minuten im Airfryer backen.
Etwa 5 Minuten abkühlen lassen.
Puderzucker mit Milch oder Zitronensaft verrühren.
Die Glasur über die noch warmen Zimtschnecken verteilen.
Warum der Airfryer hier besonders praktisch ist
Gerade für sechs bis acht Zimtschnecken muss nicht unbedingt ein kompletter Backofen aufgeheizt werden. Die kompakte Heißluftfritteuse eignet sich gut für eine kleine Portion und die Backzeit bleibt überschaubar.
Entscheidend ist, die Schnecken nicht zu heiß zu backen. Bei moderaten 160 bis 170 °C kann der Hefeteig durchbacken, während die Oberfläche langsam Farbe bekommt.
Frisch und noch leicht warm schmecken die Zimtschnecken besonders gut: außen goldbraun, innen weich, dazwischen die süße Zimtfüllung und darüber eine dünne Schicht Glasur.
