Wenn es draußen kühler wird und das Bedürfnis nach Wärme und Genuss steigt, ist ein zarter Rinderbraten genau das richtige Gericht. In dieser klassischen Variante mit kräftigem Rotwein, frischem Suppengrün, würzigem Rosmarin und einem Hauch Wacholder entsteht ein Sonntagsbraten, der nicht nur zum Festtag, sondern auch in der Alltagsküche Eindruck hinterlässt.
Zutaten & Zubereitung
Zutaten und Anleitung auf Seite 2
Ob für Gäste, die Familie oder einfach zum Verwöhnen – dieser Rinderbraten mit Spätburgunder-Sauce ist ein echtes Highlight. Und das Beste: Mit ein wenig Geduld und den richtigen Zutaten gelingt er auch Hobbyköchen auf Anhieb.
Zutaten für ca. 6 Portionen
- 1 Bund Suppengrün (Möhre, Sellerie, Lauch)
- 2 Zwiebeln
- 2 Zweige Rosmarin
- 2 kg Rinderbraten (aus der Keule oder Schulter)
- Salz und frisch gemahlener Pfeffer
- 2 EL Butterschmalz
- 750 ml Spätburgunder (alternativ ein kräftiger trockener Rotwein)
- 2 Lorbeerblätter
- 4 Wacholderbeeren
- 2 EL Speisestärke
Vorbereitung – das richtige Fundament für Geschmack
Ein Braten steht und fällt mit seinen Grundlagen. Deshalb sollten alle Zutaten frisch und von hoher Qualität sein – besonders das Fleisch und der Wein. Suppengrün gründlich putzen und grob würfeln, damit es beim Schmoren sein volles Aroma entfalten kann. Zwiebeln schälen und grob hacken, Rosmarinzweige kurz unter Wasser halten und trocken schütteln.
Das Fleisch sollte vor dem Anbraten gut trockengetupft werden – nur so bekommt es eine schöne Bräunung. Anschließend von allen Seiten großzügig mit Salz und Pfeffer würzen.
Zubereitung Schritt für Schritt
1. Anbraten für Röstaromen
Backofen auf 175 °C Umluft vorheizen. Butterschmalz in einem ausreichend großen Bräter oder Schmortopf stark erhitzen. Den Rinderbraten hineingeben und rundherum etwa 10 Minuten kräftig anbraten, bis er eine goldbraune Kruste bekommt.
Nach etwa 5 Minuten das vorbereitete Gemüse sowie die Zwiebeln und Rosmarinzweige hinzufügen. Alles zusammen unter gelegentlichem Wenden weitere 5 Minuten mitrösten.
2. Ab in den Ofen – Schmoren mit Wein
Jetzt kommt der große Auftritt des Weins: Den Spätburgunder in den Bräter gießen und einmal kräftig aufkochen. Das sorgt dafür, dass der Alkohol verdampft und nur das volle Aroma bleibt.
Lorbeerblätter und Wacholderbeeren dazugeben, den Bräter schließen und für ca. 2,5 bis 3 Stunden im Ofen schmoren. Wichtig: Das Fleisch während dieser Zeit gelegentlich wenden und mit der entstehenden Bratflüssigkeit begießen. So bleibt es saftig und nimmt die Aromen optimal auf.
