Ach, und was ich auch gerne mache – vor allem jetzt in der Heuschnupfensaison oder wenn ich mal wieder so einen dichten Kopf hab: Dampfinhalationen mit Salbei. Das ist echt simpel: Wasser aufkochen, ein paar Salbeiblätter rein, Kopf drüber, Handtuch drüber – und tief durchatmen. Das hilft total bei Kopfschmerzen und macht die Nase frei. Ich setz mich dann abends mit einer Tasse Salbeitee und der Schüssel auf den Schoß ins Wohnzimmer, mach mir ne Kerze an – das ist wie so ein kleines Wellnessprogramm für zu Hause.
Wenn ihr’s mal ein bisschen “fancier” wollt – ich mach mir manchmal auch so einen kleinen Powertee aus Salbei, Kurkuma und Ingwer. Da tu ich einfach einen Teelöffel getrockneten Salbei, eine Prise Kurkuma und eine Prise Ingwer in eine Tasse heißes Wasser, lass das so 8 bis 10 Minuten ziehen, sieb’s ab, und wenn’s nicht mehr kochend heiß ist, geb ich noch einen Löffel Honig rein – schmeckt lecker und soll ja auch Entzündungen hemmen. Ich find, das ist so ein richtiger Wohlfühl-Tee, vor allem an Tagen, wo ich mich ein bisschen schlapp fühle oder wenn’s draußen regnet und ich’s gemütlich mag.
Was ich an Salbei so liebe: Es kostet kaum was, wächst fast überall (selbst im Blumenkasten auf dem Balkon!), und man kann’s echt vielseitig einsetzen – ob als Tee, Öl, Inhalation oder sogar mal ein Blättchen in die Suppe werfen. Meine Oma hat früher immer gesagt: “Wenn du nicht weißt, was du machen sollst – mach Salbei drauf.” Und je älter ich werde, desto mehr merk ich: Die hatte schon recht!
Also, probiert’s doch einfach mal aus – Salbei ist wirklich so ein kleiner Alleskönner aus der Natur, der einem gut tut, ohne viel Schnickschnack. Und wenn ihr jetzt denkt: “Och, ich hab doch gar keinen grünen Daumen” – glaubt mir, Salbei ist echt nicht anspruchsvoll. Einfach ein Töpfchen auf die Fensterbank stellen, ab und zu gießen, und der wächst von alleine. Und wenn man mal zu viel hat – einfach trocknen und in ein Glas packen. So habt ihr immer was auf Vorrat.
Ich wünsch euch ganz viel Spaß beim Ausprobieren – und lasst euch nicht stressen, manchmal braucht’s einfach ein bisschen Geduld, bis man merkt, wie gut so ein kleines Kraut helfen kann. Aber ich sag’s euch: Salbei lohnt sich echt! ?
