Also, ich sag’s euch ehrlich: Ich war früher nie so der Typ für Kräuter und Hausmittelchen. Ich dachte immer: “Ach, wenn was zwickt, dann hol ich mir halt was aus der Apotheke, die wissen da schon Bescheid.” Aber irgendwie hat mich das in den letzten Jahren echt genervt – ständig diese Pillen, Tabletten und Cremes, und am Ende fühl ich mich trotzdem nicht wirklich besser. Da hab ich mir irgendwann gesagt: “Jetzt reicht’s! Es muss doch auch was Natürliches geben, was mir helfen kann!” Und da bin ich auf Salbei gestoßen – dieses unscheinbare Pflänzchen, das bei meiner Oma früher immer auf dem Küchenfensterbrett stand. Die hat den Salbei in Tee geworfen, in die Suppe, sogar auf kleine Wunden drauf – und ich dachte damals nur: “Och Oma, das bringt doch nix.” Aber hey, Omas haben oft recht – und Salbei ist wirklich ein kleines Wundermittel!
Ich hab mich da mal ein bisschen reingelesen – nicht so wissenschaftlich, sondern einfach so, was andere Leute so berichten, und wisst ihr was? Salbei ist echt ein Alleskönner: Gut fürs Gehirn, gut gegen Entzündungen, hilft bei Gelenkschmerzen… also alles, was man ab einem gewissen Alter so brauchen kann, oder? ?
Was steckt eigentlich in Salbei drin, was so gesund ist? Naja, da gibt’s diese ganzen Sachen wie Antioxidantien (die sollen helfen, den Körper zu schützen, sagt man), dann Flavonoide (keine Ahnung, wie man das richtig ausspricht, aber klingt gesund!), Rosmarinsäure (hilft wohl gegen Entzündungen) und diese ätherischen Öle, die beruhigend wirken. Also echt ein kleines Powerpaket in so einem grünen Blättchen!
Ich hab mir dann gedacht: Probieren geht über Studieren – und hab mir erstmal einen Salbeetee gemacht. Ganz einfach: Wasser kochen, einen Teelöffel getrockneten Salbei (oder ein paar frische Blätter aus dem Garten) rein, zehn Minuten ziehen lassen, fertig. Wenn ich will, geb ich noch einen kleinen Schuss Apfelessig dazu, das soll die Verdauung anregen – und ehrlich gesagt, schmeckt’s gar nicht so schlimm, wie man denkt! Ich trink das jetzt jeden Tag ein bis zwei Tassen, und ich hab das Gefühl, dass mein Kopf irgendwie klarer ist – so als ob die Gedanken wieder leichter fließen. Gerade, wenn ich mal wieder viel um die Ohren hab, hilft mir das echt.
Aber Salbei kann noch mehr: Ich mach mir auch ab und zu ein Salbeiöl – das hilft super bei Gelenkschmerzen, zum Beispiel, wenn die Knie mal wieder meckern. Einfach ein Viertel Tasse Olivenöl leicht erwärmen, eine Handvoll frische Salbeiblätter rein, zehn Minuten ziehen lassen (nicht kochen, nur warmhalten!), dann durch ein Sieb kippen und abkühlen lassen. Das Öl massier ich mir dann abends in die Knie oder Schultern, und ich find’s total angenehm – wärmt schön, riecht gut, und ich hab das Gefühl, es entspannt die Muskeln.
