13.10.2026

Schweinekrustenbraten mit Klößen und Rotkohl – wie bei meiner Oma an Weihnachten

Die Klöße

Während der Braten im Ofen ist, schäle ich die Kartoffeln und koche sie etwa 20 Minuten. Ich lasse sie kurz abdampfen und presse sie noch warm durch die Kartoffelpresse.Ich vermische die Masse mit Mehl, Eiern und etwas Salz zu einem glatten Teig. Aus zwei Brötchen schneide ich Würfel, die ich in Butterschmalz anröste. Dann forme ich Klöße, fülle sie mit den Semmelwürfeln und gare sie in heißem Salzwasser. Die Hitze darf nicht zu stark sein, sonst zerfallen sie. Nach etwa 20 Minuten sind sie fertig.Vor dem Servieren röste ich Semmelbrösel in Butter und streue sie über die Klöße.


Der Rotkohl

Den Rotkohl schneide ich in feine Streifen. Ich wasche ihn, lasse ihn abtropfen. Die Äpfel werden geschält und gewürfelt. Die Zwiebel schneide ich klein.

In einem großen Topf erhitze ich Schweineschmalz, gebe Zwiebeln und Rotkohl dazu, dünste alles leicht an. Dann gieße ich Essig und etwas Wasser an. Ich gebe Äpfel, Zucker, Gewürze dazu und lasse den Kohl etwa 45 Minuten langsam schmoren. Gegen Ende kommt ein Löffel Apfelgelee hinein. Das rundet den Geschmack ab.


Gedanken dazu

Es ist kein aufwändiges Gericht im eigentlichen Sinne. Es braucht Zeit, ja – aber die eigentliche Arbeit hält sich in Grenzen. Man macht eins nach dem anderen, und am Ende ist alles fertig.Wenn alle am Tisch sitzen, schneide ich den Braten auf, verteile Klöße und Rotkohl. Es ist leise, jeder isst. Man redet nicht viel, aber das muss man auch nicht. Dieses Essen spricht für sich.Ich mache es nicht, um jemanden zu beeindrucken. Ich mache es, weil es schmeckt und weil ich es gewohnt bin. Es gehört irgendwie zu meinem Leben dazu. So wie Sonntag eben Sonntag ist, gehört auch so ein Braten manchmal einfach dazu.