Zunächst die äußeren Blätter des Rotkohls entfernen.
Den Kohl halbieren beziehungsweise vierteln und den harten Strunk herausschneiden.
Anschließend den Rotkohl mit einem scharfen Messer oder Gemüsehobel in möglichst feine Streifen schneiden.
Je feiner der Kohl geschnitten wird, desto angenehmer wird später die Konsistenz des Salates.
Die Rotkohlstreifen in eine große Schüssel geben und ungefähr einen halben Teelöffel Salz darüberstreuen.
Nun kommt ein wichtiger Schritt: Den Rotkohl mit sauberen Händen 2–3 Minuten kräftig durchkneten.
Dadurch verliert er etwas von seiner festen Struktur, wird saftiger und kann das Dressing später besser aufnehmen.
Karotten und Frühlingszwiebeln dazugeben
Die Karotten schälen und grob raspeln.
Frühlingszwiebeln waschen und in feine Ringe schneiden.
Beides zum vorbereiteten Rotkohl geben und miteinander vermischen.
Allein diese Kombination sorgt schon für einen schönen Kontrast: kräftiger Rotkohl, leicht süßliche Karotte und die milde Schärfe der Frühlingszwiebeln.
Das schnelle süß-saure Dressing
Für das Dressing Apfelessig, Olivenöl, Senf und Honig beziehungsweise Zucker miteinander verrühren.
Mit schwarzem Pfeffer abschmecken.
Wer den Salat etwas frischer und säuerlicher mag, gibt zusätzlich einen Spritzer Zitronensaft dazu.
Beim Salz zunächst vorsichtig sein, da der Rotkohl bereits mit Salz geknetet wurde.
Das fertige Dressing über das Gemüse geben und alles gründlich miteinander vermischen.
Jetzt 30 Minuten stehen lassen
Natürlich kann man den Rotkohlsalat sofort essen.
Noch besser schmeckt er aber nach etwa 30 Minuten Ruhezeit.
Währenddessen zieht das Dressing in die feinen Kohlstreifen ein. Der Rotkohl wird etwas weicher, behält aber trotzdem seinen angenehmen Biss.
Wer Zeit hat, kann ihn auch ein bis zwei Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.
Vor dem Servieren noch einmal gründlich durchmischen und abschmecken.
Warum Rotkohlsalat gut in eine kalorienbewusste Ernährung passt
Rotkohl besteht zu einem großen Teil aus Wasser und liefert gleichzeitig Ballaststoffe. Dadurch kann eine ordentliche Portion Salat vergleichsweise viel Volumen auf den Teller bringen.
Entscheidend ist allerdings auch das Dressing.
Öl ist zwar eine klassische und leckere Salatzutat, liefert aber relativ viele Kalorien. Wer darauf achten möchte, kann deshalb beispielsweise nur einen Esslöffel Öl verwenden und das Dressing mit etwas zusätzlichem Essig oder Zitronensaft verlängern.
So bleibt der Salat aromatisch, ohne dass man auf eine große Menge Dressing angewiesen ist.
Noch leichter mit Joghurt-Dressing
Eine zweite Variante funktioniert hervorragend mit Naturjoghurt.
Dafür einfach verrühren:
– 3 EL Naturjoghurt
– 1 EL Apfelessig
– 1 TL Senf
– 1 TL Honig
– etwas Zitronensaft
– Salz und Pfeffer
Das Ergebnis wird deutlich cremiger und erinnert ein wenig an Coleslaw – nur mit Rotkohl.
Gerade zusammen mit geraspelten Karotten schmeckt diese Variante hervorragend.
Apfel passt perfekt dazu
Wer süß-säuerliche Salate mag, sollte einen Apfel ausprobieren.
Einen knackigen Apfel in dünne Streifen schneiden oder grob raspeln und unmittelbar unter den Salat mischen.
Die natürliche Süße passt hervorragend zu Rotkohl und Apfelessig.
Damit der geschnittene Apfel nicht so schnell braun wird, kann man ihn vorher mit etwas Zitronensaft vermischen.
Dazu schmeckt der Rotkohlsalat besonders gut
Der Salat eignet sich nicht nur als leichtes Mittag- oder Abendessen, sondern vor allem als unkomplizierte Beilage.
Er passt beispielsweise hervorragend zu Kartoffeln, gegrilltem Hähnchen, Fisch, Frikadellen oder einem einfachen belegten Brot.
Auch beim Grillen ist er eine schöne Alternative zu schweren Salaten mit viel Mayonnaise.
Wer daraus eine sättigendere Mahlzeit machen möchte, kann zusätzlich gekochte Kichererbsen, Bohnen, etwas Feta oder gebratene Hähnchenstreifen dazugeben.
Kann man ihn am Vortag vorbereiten?
Ja. Rotkohlsalat eignet sich sogar besonders gut zum Vorbereiten.
In einem verschlossenen Behälter im Kühlschrank kann er mehrere Stunden durchziehen. Dadurch wird der Kohl weicher und das Aroma intensiver.
Vor dem Servieren einfach noch einmal umrühren und gegebenenfalls mit etwas Essig, Zitronensaft oder Pfeffer nachwürzen.
Einfach, günstig und schnell gemacht
Für einen guten Rotkohlsalat braucht es keine komplizierten Zutaten.
Rotkohl, Karotten, Zwiebeln und ein einfaches süß-saures Dressing reichen bereits aus.
Das Entscheidende ist vielmehr der kleine Handgriff am Anfang: Den fein geschnittenen Rotkohl kurz mit Salz durchkneten und anschließend ausreichend Zeit im Dressing ziehen lassen.
So wird aus dem festen rohen Kohl ein wunderbar knackiger und saftiger Salat, den man problemlos auch in einer größeren Schüssel vorbereiten kann.
Und wer gerade etwas leichter essen möchte, bekommt damit eine große Portion Gemüse auf den Teller, ohne dass das Essen langweilig schmecken muss.
