09.12.2025

Mein liebster bunter Spaghetti-Salat – wie ich ihn vier Wochen lang jede Woche gemacht habe, weil ich einfach nicht genug davon bekommen konnte…

Ach, also ehrlich, ich muss euch jetzt wirklich mal was erzählen. Ihr kennt das doch sicher – dieses eine Rezept, das man einmal ausprobiert und dann plötzlich denkt: „Oh wow, wo war das all die Jahre meines Lebens?!“ Genau so ging es mir mit diesem Spaghetti-Salat. Und jetzt sitze ich hier, es ist Sonntagabend, meine Füße tun weh, die Kinder schlafen endlich (naja, nicht ganz, ich höre da oben noch ein leises Kichern), und ich hab mir gerade ernsthaft überlegt, ob ich mir nicht einfach noch eine Schüssel von diesem Salat hole… Obwohl ich eigentlich pappsatt bin. Aber es geht nicht anders. Ich liebe diesen Salat. Ich habe ihn vier Wochen hintereinander jede Woche gemacht – und nein, ich übertreibe nicht. Und jedes Mal dachte ich: „Ach komm, diesmal mach ich die doppelte Portion, dann reicht’s auch für den nächsten Tag.“ Tja, denkste – am nächsten Tag war alles weg. Und nicht nur, weil mein Mann Jürgen immer so tut, als wäre er auf Diät, aber dann heimlich doch noch einen Teller nimmt… Aber gut, der Reihe nach.

Ich muss euch ehrlich gestehen, ich bin nicht die große Salatkönigin. Klar, ich mach mal so einen einfachen Gurkensalat oder den klassischen Kartoffelsalat – aber so richtig experimentiert habe ich früher selten. Bis, ja, bis meine Nachbarin Sabine letzten Monat mit so einem riesigen Schüsselchen rüberkam und meinte: „Hellen, du musst das probieren, das ist der beste Nudelsalat, den ich je gemacht habe.“ Ich hab ihn probiert – und ehrlich gesagt, ich war erst skeptisch. Spaghetti im Salat? Klingt irgendwie nach Studentenfutter, oder? Aber nach dem ersten Bissen wusste ich: Das ist nicht irgendein 08/15-Salat, das ist eine Offenbarung! Und Sabine, die alte Schlawinerin, hat mir natürlich nicht direkt das Rezept gegeben. Sie meinte nur: „Na rate mal, was da alles drin ist.“ Ich hasse sowas. Also hab ich mich rangesetzt, wie so eine kleine Detektivin, hab probiert, überlegt, rumgefragt – und schlussendlich, mit ein bisschen Recherche und viel Bauchgefühl, hab ich mein eigenes Rezept daraus gebastelt. Und jetzt, nach vier Wochen, ist dieser Salat quasi schon ein Familienmitglied bei uns.

Aber bevor ich euch gleich das Rezept gebe (weil ich weiß, ihr wollt das Rezept, und nicht meine ganze Lebensgeschichte, haha – aber sorry, ein bisschen müsst ihr da durch), muss ich noch was loswerden. Wenn ihr meine Rezepte mögt, wenn ihr euch auch mal auf so einen Salat einlasst, der vielleicht auf den ersten Blick ein bisschen wild klingt – dann bleibt dran! Ich hab noch so viele Ideen in der Pipeline, die will ich unbedingt mit euch teilen. Ehrlich, ich freu mich über jeden, der hier mitliest, nachkocht, mir vielleicht sogar mal ein Bild schickt – das macht das Ganze doch erst so richtig lebendig, oder? Also danke, dass ihr hier seid. Ohne euch würde ich wahrscheinlich nur für Jürgen kochen – und der ist nicht immer der beste Kritiker, haha. Aber jetzt genug geschnackt – los geht’s mit dem Rezept, und danach erzähl ich euch noch ein bisschen mehr, wie der Salat so in unseren Alltag passt.

Mein bunter Spaghetti-Salat

Zutaten:

  • 500 g Spaghetti (ganz klassisch, ich nehm meistens die billigen aus dem Supermarkt, weil ehrlich gesagt – schmeckt trotzdem super)