Der Aufstrich schmeckt am besten auf einer Scheibe Low Carb Brot, knusprig getoastet, mit ein paar Gurkenscheiben oder Radieschen dazu. Man kann ihn auch als Dip zu Gemüsesticks nehmen, Sellerie, Paprika oder Kohlrabi passen perfekt. Bei einem Brunch oder Picknick kommt er immer gut an, weil er leicht ist und trotzdem satt macht. Meine Freundin sagte einmal, dass sie ihn auch als Sandwichfüllung benutzt, und mein Mann nimmt ihn manchmal sogar als Beilage zum Grillen, weil er zu Fleisch erstaunlich gut passt.
Das Schöne ist, dass man ihn leicht variieren kann. Wenn man es knackiger mag, gibt man gehackte Nüsse hinein. Wer eine exotische Note will, kann Curry oder Kreuzkümmel unterrühren. Und wer es besonders frisch mag, legt ein paar Blätter Minze dazu, was im Sommer herrlich schmeckt. Für Kinder lässt man die Zwiebel weg, dann wird er milder. Für Gäste richtet man ihn in kleinen Gläsern an und dekoriert mit Kräutern, und schon sieht er aus wie aus einem Feinkostladen.
Was ich an diesem Rezept liebe, ist, dass es mit wenigen Zutaten auskommt und doch so viel hergibt. Es verbindet Generationen, weil es schon meine Mutter kannte, und es passt in die heutige Zeit, weil es low carb ist und gesund. Es zeigt, dass man aus einfachen Dingen wie Karotten, Zucchini, Frischkäse und Kräutern etwas zaubern kann, das Freude macht und Erinnerungen weckt.
Ich habe den Aufstrich inzwischen unzählige Male gemacht, und jedes Mal ist er ein bisschen anders. Mal nehme ich mehr Karotten, mal mehr Zucchini, mal andere Kräuter. Aber immer bleibt er ein Stück Kindheit, ein Stück Zuhause, ein kleiner Schatz. Und genau deshalb schreibe ich ihn hier auf, damit auch andere ihn probieren können. Vielleicht wird er in anderen Familien genauso ein Lieblingsrezept wie bei uns.
