Manchmal sind es gerade die einfachsten Rezepte, die bei der ganzen Familie am besten ankommen. Diesen Käsetoast habe ich eher zufällig entdeckt, als ich an einem Abend keine Lust mehr hatte, lange am Herd zu stehen. Im Kühlschrank lagen noch ein paar Scheiben Käse, im Brotkasten war Toastbrot und auf der Arbeitsplatte stand meine Heißluftfritteuse. Eigentlich wollte ich nur einen schnellen Snack machen, ohne danach noch eine Pfanne sauber schrubben zu müssen.
Früher habe ich Käsetoast immer in der Pfanne zubereitet. Das Ergebnis war zwar lecker, aber oft lief der Käse heraus, das Brot wurde auf einer Seite zu dunkel oder ich musste die Sandwiches ständig beobachten. Deshalb probierte ich es einfach im Airfryer. Ich bestrich die Außenseiten dünn mit Butter, legte reichlich Käse zwischen zwei Toastscheiben und gab alles in den Korb.
Schon nach wenigen Minuten duftete die ganze Küche nach geröstetem Brot und geschmolzenem Käse. Als ich den ersten Toast herausnahm, war ich sofort begeistert: Die Oberfläche war gleichmäßig goldbraun und knusprig, während der Käse im Inneren weich und wunderbar cremig geworden war. Genau diesen Kontrast hatte ich in der Pfanne nie so gleichmäßig hinbekommen.
Noch bevor ich die restlichen Toasts fertig zubereitet hatte, war der erste bereits verschwunden. Seitdem mache ich lieber direkt mehrere Stücke, denn bei uns nimmt fast jeder noch einen zweiten. Besonders praktisch ist das Rezept morgens, wenn es schnell gehen muss, als warmes Mittagessen oder am Abend, wenn man etwas Herzhaftes möchte, ohne groß zu kochen.
Das Beste daran: Für die einfache Grundversion braucht man tatsächlich nur drei Zutaten. Trotzdem lässt sich der Toast ganz nach Geschmack verändern. Ein milder Gouda macht ihn besonders cremig, Cheddar sorgt für mehr Würze und eine Mischung aus verschiedenen Käsesorten gibt den schönsten Käsefaden beim Auseinanderziehen.
Zutaten
Für 4 Käsetoasts:
8 Scheiben Toastbrot
8 Scheiben Käse, zum Beispiel Gouda, Cheddar oder Emmentaler
2–3 EL weiche Butter oder Margarine
