Also ganz ehrlich, manchmal hat man doch diese Tage, wo man einfach keine Lust auf großen Schnickschnack hat, oder? Wo man in die Küche kommt, den Kühlschrank aufmacht, und sich denkt: „Oh je, was mach ich bloß heute wieder?“ Genau so war’s bei mir neulich. Es war so ein richtiger grauer Tag draußen, der Regen hat gegen die Fensterscheiben getrommelt, die Kinder hatten schlechte Laune, und ich hab gedacht: „Hellen, heute muss was auf den Tisch, das alle mögen, das satt macht, und wo du nicht hundert Töpfe und Pfannen dreckig machst.“ Und da fiel mir wieder ein: Hamburger Suppe. Die ist bei uns echt so ein Dauerbrenner, weil die geht einfach immer – schmeckt, macht satt, wärmt von innen, und du kannst alles reinschmeißen, was du halt gerade so da hast.
Also, was braucht man für diese Hamburger Suppe? Ich sag’s dir, das ist kein Hexenwerk. Schreib am besten gleich mit, oder druck’s aus, oder noch besser, mach dir einen Kaffee, lehn dich zurück, und ich erzähl’s dir ganz in Ruhe, so wie ich das immer mach. Die Zutaten, die sind echt einfach – nichts Exotisches, nichts, wofür du extra ins Feinkostgeschäft rennen musst, sondern so Sachen, die man halt im Haus hat.
Zutaten & Zubereitung
Zutaten und Anleitung auf Seite 2
Zutaten:
2 EL Olivenöl
1 Zwiebel
2 Stangen Sellerie
500 g Rinderhackfleisch
Salz und Pfeffer
1 EL Paprikapulver
1 TL Knoblauchpulver
2 TL getrockneter Oregano
800 ml Rinder- oder Gemüsebrühe
2 Karotten
2-3 Kartoffeln
500 g gemischtes Tiefkühlgemüse
So, das war’s schon. Und wenn du jetzt denkst: „Na Hellen, das ist ja wirklich einfach!“, dann sag ich dir: Genau, und das ist auch der Clou an der ganzen Sache. Einfach, schnell, lecker. Aber jetzt kommen wir mal dazu, wie das Ganze gemacht wird. Und glaub mir, da kann nix schiefgehen – selbst wenn’s mal chaotisch wird, so wie bei mir, als ich das letzte Mal die Karotten schälen wollte und mir prompt das Messer aus der Hand gerutscht ist und auf den Boden geknallt ist. Mein Mann kam rein, sah die Karotten, die quer über den Boden gerollt sind, und hat nur gelacht. Aber so ist das halt, oder? In der Küche läuft nicht immer alles perfekt – und trotzdem wird das Essen meistens richtig gut.
Also, los geht’s. Erstmal die Zwiebel abziehen – ich mach das immer ganz grob, manchmal bleibt da noch ein bisschen Schale dran, aber mein Gott, das gibt halt Aroma, ne? Die Kartoffeln schälen, genauso die Karotten – ich geb’s zu, das ist der Teil, den ich am wenigsten mag, ich find Kartoffelschälen einfach nervig. Sellerie waschen, alles in kleine Würfel schneiden. Ich mach die Würfel meistens nicht zu klein, weil ich mag’s, wenn man beim Essen noch was zu beißen hat. Dann das Olivenöl in einem großen Topf erhitzen – nicht zu heiß, so mittlere Hitze, sonst brennt dir gleich alles an und du hast die Bescherung. Zwiebel und Sellerie rein, ein bisschen anbraten, bis die Zwiebel so glasig ist. Du merkst das schon, wenn’s gut riecht in der Küche – dieser Mix aus Zwiebel und Sellerie, das ist irgendwie schon so ein Grundduft, den man einfach liebt, oder?
