Also ich muss ehrlich sagen, ich liebe Rinderrouladen. Dieses klassische Gericht mit Senf, Gurke, Speck, schön geschmort, das erinnert mich immer an meine Kindheit bei Oma. Aber mal ehrlich – jedes Mal Rouladen wickeln, mit Garn oder Zahnstochern rumfummeln… das macht man nicht unter der Woche. Viel zu aufwendig. Und dann bin ich irgendwann auf ein Rezept gestoßen, das all das mitbringt, was man an Rouladen liebt – nur einfacher. Kein Wickeln, kein Binden, kein Theater. Alles einfach in einen Topf. Ich war skeptisch, aber das Ergebnis… ehrlich, ich hab’s fast weggeatmet.Und darum teile ich es hier. Es ist ein Rouladentopf. Manche nennen’s auch „Rindergeschnetzeltes auf Rouladen-Art“. Ganz egal wie – es schmeckt wie Roulade und ist perfekt, wenn man Lust auf Hausmannskost hat, aber keine Lust auf Stress in der Küche.Hier kommt das Rezept, so wie ich’s mache. Nichts fancy, aber richtig gut.
Zutaten & Zubereitung
Zutaten und Anleitung auf Seite 2
Zutaten (für 4 hungrige Leute oder 6 normale Esser)
- 1 kg Rindfleisch (am besten Oberschale, schön mager)
- 500 g Zwiebeln, in halbe Ringe oder Scheiben
- 300 g Bauchspeck, klein gewürfelt
- 200 g Gewürzgurken, in Scheibchen
- 3 EL mittelscharfer Senf (ruhig die gute Tube nehmen)
- 1 EL Tomatenmark
- 1 TL Paprikapulver edelsüß
- 2 TL Speisestärke (gibt eine schöne Bindung)
- 1000 ml Rinderfond (zur Not Brühe)
- 3 EL Butterschmalz (Öl geht auch, aber Butterschmalz macht’s besser)
- Salz und Pfeffer nach Gefühl
Und so geht’s
