Hier findest du die Zutaten, die komplette Zubereitung und praktische Hinweise. Lies die Reihenfolge kurz durch – so gelingt das Rezept beim ersten Mal besser.
- Zutaten und Mengen direkt darunter
- Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Tipps für ein gutes Ergebnis
Schritt-für-Schritt-Anleitung – ganz gemütlich, nix überstürzen
1. Fleisch vorbereiten
Also, erstmal die Fleischscheiben auf der Arbeitsfläche ausbreiten. Ich leg meistens Frischhaltefolie drunter, dann klebt nix auf’m Tisch fest. Dann schmier ich auf jede Scheibe schön dick Senf drauf – da darfst du ruhig großzügig sein, das gibt nachher so richtig Geschmack.
Dann legst du pro Roulade ne Scheibe Speck drauf, verteilst ein paar Zwiebelringe und legst zwei Gurkenhälften in die Mitte.
Jetzt wird’s ein bisschen tricky: Aufrollen. Fang an der schmalen Seite an, roll schön straff, aber nicht so fest, dass die Gurken auf der anderen Seite wieder rausflutschen. ? Wenn du fertig bist, mit nem Zahnstocher fixieren oder mit Küchengarn festbinden – ich nehm ehrlich gesagt meistens Zahnstocher, weil ich die am Ende einfacher rausziehen kann.
2. Anbraten
In nem großen Topf oder Bräter das Olivenöl erhitzen – so auf mittelhoch. Dann die Rouladen von allen Seiten richtig schön anbraten. Da darf’s ruhig ein bisschen Farbe kriegen, das gibt Geschmack. Wenn sie rundherum schön gebräunt sind, rausnehmen und kurz beiseite stellen.
3. Soße ansetzen
Im gleichen Topf (weil da ist ja der ganze Geschmack drin!) die Butter schmelzen und das Mehl einrühren – das ist dann so ne Art Mehlschwitze. Nicht weglaufen, schön rühren, sonst brennt’s an!
Dann langsam die Rinderbrühe dazugießen und (wenn du magst) den Rotwein – immer schön rühren, damit keine Klümpchen entstehen. Wenn die Soße andickt, kannst du schon mal ein bisschen mit Salz und Pfeffer abschmecken.
4. Schmoren
Jetzt die Rouladen wieder in den Topf legen – am besten so, dass sie alle schön Platz haben. Deckel drauf und bei niedriger Hitze ca. 90 Minuten schmoren lassen. Ich schau zwischendurch immer mal rein, geb vielleicht noch nen Schuss Wasser oder Brühe dazu, wenn’s mir zu dick wird.
Und dann – ganz wichtig – Geduld haben! Nicht rumschubsen, nicht zu oft drehen – einfach lassen. Das Fleisch wird von allein butterzart, versprochen.
5. Anrichten
Zahnstocher vorsichtig rausziehen (nicht vergessen, das ist mir schon mal passiert… war dann ein Überraschungseffekt beim Essen ?).
Die Rouladen auf Tellern anrichten, ordentlich Soße drüber – und dann am besten noch mit frischer Petersilie bestreuen. Sieht gleich viel hübscher aus.
Dazu? Na klar – Rotkohl, Spätzle oder Kartoffelklöße. Ich liebe persönlich Spätzle dazu, aber meine Schwiegermutter schwört auf Klöße. Geschmackssache, ne?
