Es gibt Rezepte, die man eigentlich nur einmal ausprobieren möchte – und plötzlich gehören sie fest zum Speiseplan. Genau so war es bei diesem Pfannenbrot. Außen bekommt es beim Braten herrlich goldbraune Stellen, während es innen wunderbar weich und fluffig bleibt. Das Beste daran: Man braucht keinen Backofen. Eine ganz normale Pfanne reicht vollkommen aus.
Warm serviert schmeckt das Brot besonders gut. Bei uns verschwinden die ersten Fladen meistens schon vom Teller, bevor der Rest überhaupt fertig gebraten ist. Ob zu Suppe, Salat, Fleisch, mit einem Dip oder einfach mit etwas Butter und Kräutern – dieses Pfannenbrot passt fast immer.
Zutaten für etwa 8–10 Pfannenbrote
– 500 g Weizenmehl
– 1 Würfel frische Hefe oder 1 Päckchen Trockenhefe
– 3 TL Zucker
– 1½ TL Salz
– 250 ml warmes Wasser
– 5 EL Öl
– etwas Mehl für die Arbeitsfläche
Optional zum Bestreichen:
– 2 EL geschmolzene Butter
– etwas gehackte Petersilie
– 1 kleine Knoblauchzehe
Zubereitung
Zuerst das warme Wasser in eine große Schüssel geben. Zucker und Hefe hinzufügen und so lange verrühren, bis sich die Hefe weitgehend aufgelöst hat. Die Mischung ungefähr 10 Minuten stehen lassen.
Das Mehl mit dem Salz vermischen und nach und nach zur Hefemischung geben. Anschließend das Öl hinzufügen. Alles zunächst mit einem Löffel und danach mit den Händen zu einem weichen, geschmeidigen Teig verkneten.
Der Teig darf leicht weich sein, sollte aber nicht stark an den Händen kleben. Falls nötig, noch etwas Mehl hinzufügen. Dabei nicht zu viel verwenden, denn ein zu fester Teig macht auch das fertige Pfannenbrot weniger fluffig.
Den Teig zu einer Kugel formen, in die Schüssel legen und mit einem sauberen Küchentuch abdecken. An einem warmen Ort ungefähr 1 Stunde gehen lassen, bis sich sein Volumen deutlich vergrößert hat.
Danach den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und kurz durchkneten. In etwa 8–10 gleich große Stücke teilen. Jedes Stück zunächst zu einer Kugel formen und anschließend mit den Händen oder einem Nudelholz zu einem länglichen oder runden Fladen ausrollen.
Eine große Pfanne auf mittlere bis etwas höhere Temperatur erhitzen. Die Fladen nacheinander hineinlegen und von jeder Seite ungefähr 2–3 Minuten backen. Sobald sich kleine Blasen bilden und die Unterseite schöne goldbraune Stellen bekommt, kann das Brot gewendet werden.
Die fertigen Pfannenbrote am besten übereinanderlegen und mit einem Küchentuch abdecken. So bleiben sie warm und schön weich.
Noch besser mit Knoblauchbutter
Wer es besonders aromatisch mag, vermischt geschmolzene Butter mit fein gehackter Petersilie und einer kleinen gepressten Knoblauchzehe. Die noch heißen Brote direkt nach dem Braten dünn damit bestreichen.
Das macht einen riesigen Unterschied: Die warme Oberfläche nimmt die Butter auf und das Brot duftet sofort herrlich nach Knoblauch und Kräutern.
Mein Tipp
Servieren Sie das Pfannenbrot unbedingt noch warm. Es schmeckt hervorragend zu Fleischgerichten, Suppen und Salaten, kann aber genauso mit Käse, Tomaten oder verschiedenen Dips gegessen werden.
Und falls etwas übrig bleibt: Am nächsten Tag einfach kurz in einer trockenen Pfanne erwärmen. Dann wird es wieder weich und schmeckt fast wie frisch gemacht.
Seit ich dieses Rezept zum ersten Mal ausprobiert habe, wird bei uns regelmäßig danach gefragt – und inzwischen verstehe ich auch warum. So einfach kann selbstgemachtes Brot sein!
