Zubereitung:
- Erbsen vorbereiten: Die getrockneten Erbsen gründlich waschen und in reichlich Wasser über Nacht einweichen. Am nächsten Tag das Wasser abgießen und die Erbsen nochmals abspülen.
- Speck und Basis anbraten: Den gewürfelten Speck in einem großen Topf bei mittlerer Hitze anbraten, bis er leicht knusprig ist. Dann Zwiebel und Knoblauch zugeben und glasig dünsten.
- Gemüse dazugeben: Möhren, Kartoffeln und Sellerie in den Topf geben und kurz mit anbraten.
- Suppe aufsetzen: Die vorbereiteten Erbsen, Gemüsebrühe, Lorbeerblatt und Thymian hinzufügen. Alles zum Kochen bringen, dann die Hitze reduzieren und zugedeckt ca. 1–2 Stunden leise köcheln lassen. Gelegentlich umrühren.
- Würzen und verfeinern: Wenn die Erbsen und das Gemüse weich sind, die Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer mag, gibt nun die Würstchen hinein und lässt sie einige Minuten mitziehen.
- Servieren: Das Lorbeerblatt entfernen. Die Suppe mit frischer Petersilie garnieren und mit Brot oder Brötchen servieren.
Warum ich dieses Rezept so liebe: Weil es mehr ist als nur Suppe. Es ist ein Stück Vergangenheit. Ein Duft, der Erinnerungen wachruft. Ein Geschmack, der Geborgenheit schenkt. Und es zeigt, wie mit einfachen Zutaten, ein bisschen Zeit und viel Liebe etwas Wunderbares entstehen kann.
Tipp aus meiner Küche:
- Wer es besonders cremig mag, kann einen Teil der Suppe am Ende mit dem Pürierstab grob anmixen.
- Vegetarische Variante? Speck und Würstchen weglassen, dafür etwas Räuchertofu anbraten.
- Am nächsten Tag schmeckt die Suppe sogar noch besser – also gerne auf Vorrat kochen!
Diese Erbsensuppe ist nicht modisch, nicht fancy, nicht trendig. Aber sie ist ehrlich. Und manchmal ist das alles, was man braucht.
