13.10.2026

Entzündungshemmende Kurkuma Hühnersuppe Rezept Tipps

Also ich muss ja ehrlich sagen, ich hab früher nie groß über sowas wie entzündungshemmende Suppen oder so nachgedacht. Klar, man kocht halt mal ne Hühnersuppe, wenn jemand krank ist oder man selbst bisschen angeschlagen ist, aber dass Kurkuma da so ne große Rolle spielen soll, das war mir echt lange nicht klar. Erst als ich so ein bisschen angefangen hab, mich mehr mit gesunder Ernährung zu beschäftigen, hab ich überall von Kurkuma gelesen, das „goldene Gewürz“, was das alles können soll – gegen Entzündungen, gut fürs Immunsystem, und überhaupt so ne Art Wundermittel.

Ich hab mir dann gedacht, na gut, kann ja nicht schaden, mal auszuprobieren, also hab ich ne Packung Kurkuma-Pulver gekauft und erstmal geguckt, was ich damit so machen kann. Klar, ins Curry kippen geht immer, aber dann bin ich über so ein Rezept gestolpert für ne Hühnersuppe mit Kurkuma – und ich sag dir, das hat mich echt überrascht, wie lecker und irgendwie wärmend das war.

Ich mach die Suppe mittlerweile regelmäßig, vor allem jetzt so in den kalten Monaten, wenn alle um mich rum husten und schniefen. Irgendwie hab ich das Gefühl, die Suppe tut einfach gut – und wenn’s dann noch was gegen Entzündungen bringt, warum nicht, ne?

Also ich mach das so: Ich nehm meistens Hähnchenschenkel, weil die einfach saftiger sind als Brustfilet, aber wenn ich grad nix anderes da hab, geht auch das. Das Fleisch koch ich erstmal in nem großen Topf, so dass es schön durchzieht. In der Zeit schnibbel ich Karotten, Sellerie, ne Zwiebel – alles, was grad so da ist. Ingwer kommt bei mir auch immer rein, so ein schönes Stück, so Daumengroß, weil ich finde, das gibt noch mal so ne extra Wärme von innen. Knoblauch darf natürlich auch nicht fehlen, ich mach da ruhig zwei, drei Zehen rein, weil das ja auch super für die Abwehrkräfte ist.

Und dann das Kurkuma – ich nehm meistens so einen Teelöffel Pulver, manchmal auch mehr, je nachdem, wie ich Lust hab. Frisch geriebenen Kurkuma hatte ich auch mal, aber das färbt alles so extrem, das ist dann überall gelb, die Finger, das Brett, das Messer… also ehrlich, ich bleib meistens beim Pulver, ist einfach praktischer. Und dann ganz wichtig: schwarzer Pfeffer. Ohne den bringt das Kurkuma nicht so viel, weil der Pfeffer wohl irgendwie hilft, dass der Körper das Curcumin besser aufnimmt. Also immer schön ordentlich Pfeffer rein.

Ich brate die Zwiebel, den Knoblauch und den Ingwer erstmal in nem großen Topf in Olivenöl an, dann kommt das Kurkuma-Pulver dazu, das riecht dann schon so richtig würzig. Danach das Gemüse und das Hähnchenfleisch rein, alles gut durchrühren und mit Brühe aufgießen. Ich nehm meistens ne gute Hühnerbrühe, selbstgemacht oder auch mal aus nem Glas, je nachdem, was da ist.

Dann lass ich das Ganze so ne halbe Stunde vor sich hin köcheln. Manchmal, wenn ich Zeit hab, lass ich’s auch länger, weil ich find, je länger das köchelt, desto besser schmeckt’s. Das Hähnchen nehm ich nach ner Weile raus, zupf es mit zwei Gabeln auseinander und geb’s wieder zurück in die Suppe.

Und dann schmeck ich’s ab – bisschen Salz, vielleicht noch ein Spritzer Zitronensaft für die Frische, und wenn ich’s grad da hab, geb ich auch mal nen Schuss Kokosmilch rein, das macht’s schön cremig und gibt so ne leichte Süße, das mag ich total.

Manchmal streu ich dann noch frische Kräuter drüber, Petersilie oder Koriander, je nachdem, was grad da ist. Aber auch ohne schmeckt die Suppe richtig gut. Ich find, das ist so ein Gericht, das einfach immer geht – wenn man krank ist, wenn man sich nach was Wärmendem sehnt oder auch einfach so, weil’s lecker ist.