8. Entzündete oder geschwollene Zunge (Glossitis)
Die Zunge kann gerötet, glatt und schmerzhaft sein – oft begleitet von einem brennenden Gefühl oder Geschmackseinbußen.
9. Sehprobleme
In selteneren Fällen kann der Sehnerv betroffen sein: Verschwommenes Sehen oder Doppeltsehen sind möglich.
10. Verdauungsstörungen
Übelkeit, Appetitlosigkeit, Verstopfung oder Durchfall können auftreten und werden selten mit B12-Mangel in Verbindung gebracht.
11. Herzklopfen & Herzrasen
Eine geschwächte Blutbildung belastet das Herz. Es muss härter arbeiten, um den Körper mit Sauerstoff zu versorgen.
Wer besonders aufpassen sollte
- Veganer & Vegetarier: B12 ist fast ausschließlich in tierischen Produkten enthalten.
- Menschen über 60: Die Aufnahmefähigkeit für B12 sinkt mit dem Alter.
- Patienten mit Magenproblemen: z. B. bei chronischer Gastritis oder nach Magenoperationen.
- Langzeiteinnahme von Medikamenten: z. B. Metformin oder Protonenpumpenhemmer (Pantoprazol etc.).
Was tun bei Verdacht?
- Bluttest beim Arzt: Ein einfacher B12-Serumtest kann Klarheit schaffen.
- Frühzeitige Substitution: Bei nachgewiesenem Mangel helfen B12-Präparate (Tabletten, Tropfen oder Injektionen).
- Langfristige Ernährungsumstellung: Besonders für Veganer sind angereicherte Produkte oder regelmäßige Supplemente wichtig.
