14.09.2026

Saftiger Apfelkuchen mit Vanillepudding – schnell vorbereitet und wunderbar weich

Es gibt Kuchen, die bei uns eigentlich zu jeder Jahreszeit gehen, und Apfelkuchen gehört ganz klar dazu. Besonders gerne backe ich ihn, wenn ich noch ein paar Äpfel in der Küche liegen habe, die langsam wegmüssen. Zusammen mit Vanillepudding wird daraus ein herrlich saftiger Kuchen, der ganz ohne komplizierte Schritte auskommt und trotzdem richtig schön nach Sonntagskaffee schmeckt.

Was ich an dieser Variante besonders mag, ist die Konsistenz. Der Teig wird durch den Vanillepudding angenehm weich und nicht trocken, die Apfelstücke bleiben saftig und geben beim Backen zusätzlich Aroma ab. Gerade wenn man säuerliche Äpfel verwendet, entsteht ein schöner Gegensatz zur süßen Vanillenote.

Die oft genannten „10 Minuten“ beziehen sich natürlich nur auf die Vorbereitung. Backen muss der Kuchen trotzdem ganz normal. Aber tatsächlich ist der Teig sehr schnell zusammengerührt, und wenn die Äpfel erst einmal geschält und geschnitten sind, ist die meiste Arbeit schon erledigt.

Ich mache diesen Kuchen gerne in einer Springform, weil er darin schön hoch wird. Für eine größere Runde kann man ihn aber auch auf einem kleinen Blech backen. Dann wird er etwas flacher und braucht entsprechend weniger Zeit im Ofen.

Zutaten

Für eine Springform mit etwa 26 cm Durchmesser:

3 große Äpfel, am besten Boskop, Elstar oder Jonagold
250 g weiche Butter
150 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
3 Eier
250 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
2 Päckchen Vanillepuddingpulver zum Kochen
160 ml Milch
1 TL Zitronensaft
etwas Zimt nach Geschmack
Butter und etwas Mehl für die Form
Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung

Den Backofen zunächst auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Eine Springform einfetten und mit etwas Mehl ausstäuben. Ich lege den Boden zusätzlich gerne mit Backpapier aus, dann lässt sich der Kuchen später leichter aus der Form lösen.

Als Erstes bereite ich die Äpfel vor.

Die Äpfel schälen, vierteln und das Kerngehäuse entfernen. Danach in kleine Stücke oder dünne Spalten schneiden.

Ich mag bei diesem Kuchen kleine Stücke besonders gerne, weil sie sich später gleichmäßig im Teig verteilen. Wenn man lieber deutlich sichtbare Apfelscheiben im Kuchen haben möchte, kann man die Äpfel natürlich auch in etwas größere Stücke schneiden.

Die Apfelstücke direkt mit einem Teelöffel Zitronensaft vermischen. Dadurch werden sie nicht so schnell braun und bekommen gleichzeitig eine leicht frische Note.

Wer Zimt mag, kann jetzt schon ungefähr einen halben Teelöffel über die Äpfel geben und alles kurz vermischen.

Für den Teig die weiche Butter zusammen mit Zucker, Vanillezucker und einer Prise Salz in eine große Schüssel geben.

Mit dem Handrührgerät mehrere Minuten cremig schlagen.

Ich nehme mir dafür wirklich ein bisschen Zeit. Je luftiger Butter und Zucker aufgeschlagen sind, desto lockerer wird später auch der Kuchen.

Nun die Eier einzeln unterrühren.

Ich gebe wirklich immer erst das nächste Ei dazu, wenn das vorherige vollständig mit der Buttermasse verbunden ist.

In einer zweiten Schüssel Mehl, Backpulver und Vanillepuddingpulver miteinander vermischen.

Wichtig: Das Puddingpulver wird hier nicht vorher gekocht, sondern kommt trocken direkt in den Teig.

Die Mehlmischung nun portionsweise zur Butter-Ei-Masse geben.

Zwischendurch immer wieder etwas Milch dazugießen.

Alles nur so lange verrühren, bis ein glatter, cremiger Teig entstanden ist.

Wenn der Teig sehr fest wirkt, kann man noch einen kleinen Schluck Milch hinzufügen. Er sollte weich vom Löffel fallen, aber nicht flüssig sein.

Jetzt die vorbereiteten Apfelstücke vorsichtig unterheben.

Ich mache das lieber mit einem großen Kochlöffel oder Teigschaber statt mit dem Mixer. So bleiben die Äpfel schön ganz.

Den fertigen Teig in die vorbereitete Springform geben und gleichmäßig verteilen.

Die Oberfläche mit einem Löffel glatt streichen.

Wer möchte, kann jetzt noch einige dünne Apfelspalten dekorativ oben auflegen. Das ist kein Muss, sieht nach dem Backen aber sehr schön aus.

Die Form auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Backofens stellen.

Der Kuchen braucht ungefähr 45–55 Minuten bei 180 °C Ober-/Unterhitze.

Nach ungefähr 40 Minuten schaue ich zum ersten Mal nach ihm.

Wenn die Oberfläche schon deutlich braun wird, der Kuchen innen aber noch nicht fertig ist, kann man ihn locker mit einem Stück Backpapier oder Alufolie abdecken.

Ob der Kuchen fertig ist, prüfe ich mit einem Holzstäbchen.

Dafür das Stäbchen an einer Stelle in den Kuchen stecken, an der möglichst kein Apfelstück sitzt. Kommt es ohne rohen Teig wieder heraus, ist der Kuchen fertig.

Nach dem Backen die Springform aus dem Ofen nehmen und zunächst ungefähr 15 Minuten stehen lassen.

Danach vorsichtig mit einem Messer am Rand entlangfahren und den Springformrand lösen.

Der Kuchen sollte anschließend vollständig auskühlen.

Vor dem Servieren bestäube ich ihn großzügig mit Puderzucker.

Gerade zusammen mit den goldgelben Apfelstücken sieht das schön aus und passt geschmacklich wunderbar.