Also ich muss dir ganz ehrlich sagen, dieses Rezept für panierten Blumenkohl aus dem Backofen ist bei uns zuhause mittlerweile so eine Art Familienklassiker geworden. Ich hab’s das erste Mal ausprobiert, weil ich irgendwie was Neues machen wollte, aber nicht gleich Fleisch oder so. Und ich hatte noch einen großen Blumenkohlkopf im Kühlschrank rumliegen, den ich eigentlich für Suppe gekauft hatte – aber Suppe? Nee, keine Lust. Also hab ich ein bisschen improvisiert, im Internet gestöbert und am Ende dann doch mein eigenes Ding draus gemacht. Wie das halt so läuft bei mir.
Zutaten & Zubereitung
Zutaten und Anleitung auf Seite 2
Du brauchst gar nicht viel, ehrlich. Die meisten Sachen hat man eh im Haus. Ich schreib dir das mal ganz locker auf, wie ich es mache, mit ein paar Tipps zwischendurch, weil ich finde, das ist bei Rezepten manchmal fast wichtiger als die Zutatenliste selbst. Also, los geht’s:
Zutaten (für 3 bis 4 Personen, je nachdem wie hungrig ihr seid):
- 1 kg Blumenkohl (am besten frisch, nicht aus der TK)
- 150 g Panko Paniermehl (oder normales Semmelbrösel, geht auch, aber Panko wird knuspriger)
- 1 EL Knoblauchpulver (ich nehm auch manchmal frischen gepressten, wenn ich Zeit hab)
- 100 g Mehl (normales Weizenmehl oder auch Stärkemehl, wenn du’s glutenfrei magst)
- 3 Eier (Größe M oder L, wie du grad hast)
- 5 EL Olivenöl (nicht sparen, das macht die Panade so schön goldig)
- 1 TL getrocknete Kräutermischung (italienisch oder Provence, je nach Geschmack)
- 2 TL Petersilie (frisch gehackt ist das Beste, aber getrocknet tut’s zur Not auch)
- 50 g geriebener Hartkäse (Parmesan oder Grana Padano, notfalls auch alter Gouda)
- Salz & Pfeffer (nach Gefühl)
- 1 TL Paprikapulver (edelsüß, für die Farbe und das Aroma)
Zubereitung:
Also, bevor du überhaupt anfängst, heiz den Backofen vor. 180 Grad, Ober-/Unterhitze. Ich hab’ auch schon Umluft probiert, aber da wurde er mir zu schnell dunkel und innen noch zu fest. Also: klassisch backen.
Dann nimmst du den Blumenkohl. Schneid die Blätter ab, schneid den Strunk unten ein bisschen weg, aber nicht alles, sonst fällt er dir auseinander. Dann teilst du den Kopf in Röschen. Nicht zu klein, sonst wird’s nachher so matschig, aber auch nicht zu groß, weil wir wollen ja, dass die durchgaren. Ich sag mal: so groß wie ein halber Golfball vielleicht? Wenn du den Stamm nicht wegwerfen willst (ich tu das nie, ich bin da wie meine Oma – nix verschwenden), dann schneid den in dünne Streifen. Die brauchen etwas länger, aber das geht.
Wasser aufsetzen, ordentlich Salz rein und den Blumenkohl 10 Minuten vorkochen. Ich hab das auch mal ohne Vorkochen probiert, aber ehrlich: war nicht so gut. Dann wurde er außen dunkel und innen noch hart. Also, lieber kurz blanchieren. Danach gießt du ihn ab und lässt ihn gut abkühlen. Nicht zu warm panieren, sonst klebt alles und das Ei stockt dir.
