Also ich sag’s dir ganz ehrlich: Ich war nie der Typ für Diäten. Immer wenn ich irgendwo gelesen hab „5 Kilo in 10 Tagen“, hab ich mir gedacht: Ja klar, und morgen bin ich Model. Aber irgendwann kam der Moment, wo ich in den Spiegel geguckt hab – und einfach nicht mehr zufrieden war. Nicht weil ich irgendwem gefallen wollte, sondern weil ich mich selbst nicht mehr wohlgefühlt hab.
Ich hatte ständig müde Beine, war beim Treppensteigen aus der Puste und meine Jeans – naja, sagen wir mal so: Der Knopf hat schon vor Wochen kapituliert. Dann hab ich mir gesagt: Schluss jetzt. Ich mach was – aber nicht mit Hungerquälerei oder Sportmarathon, sondern auf meine Art. Und weißt du was? Ich hab in genau 10 Tagen 5 Kilo verloren. Ohne Pillen, ohne teure Pulver, nur mit dem, was ich in meiner Küche und meinem Kopf hatte. Und das will ich heute mit dir teilen.
1. Mein Plan war kein Plan – sondern Alltag mit kleinen Umstellungen
Ich hab keinen Zettel geschrieben und mir 10 Mahlzeiten vorgekocht. Ich bin Mama, Ehefrau, hab nen Haushalt – da ist nix mit stundenlang Mealprep. Aber ich hab ein paar Gewohnheiten verändert. Und das war der Schlüssel.
1.1 Kein Essen mehr nach 18 Uhr
Das war für mich anfangs hart. Weil ich abends gerne noch was gesnackt hab beim Fernsehen. Chips, Brot mit Butter, ein Glas Wein. Aber ich hab’s mir abgewöhnt. Ich hab gesagt: Küche ist ab 18 Uhr geschlossen. Und wenn’s doch mal geknurrt hat im Bauch – gab’s einen Kamillentee. Und siehe da: Nach 2 Tagen war’s schon Gewohnheit.
1.2 Wasser, Wasser, Wasser
Ich hab mich gezwungen, wirklich 2,5 bis 3 Liter Wasser am Tag zu trinken. Klingt banal, aber das macht sooo viel aus. Ich hab mir morgens gleich eine große Flasche hingestellt und sie über den Tag leer gemacht. Jedes Mal, wenn ich dachte „Hunger?“, hab ich erstmal getrunken. Oft war’s nur Durst.
1.3 Kein Zucker, keine Weißmehl-Produkte
Ich hab mich nicht total verboten – aber ich hab’s echt reduziert. Statt hellem Brötchen morgens gab’s Haferflocken mit Joghurt. Statt Cola – Wasser mit Zitrone. Und an Tag 3 hab ich plötzlich gemerkt: Der Heißhunger ist weg! Das war das Krasseste.
2. Mein Tagesablauf – so sahen die 10 Tage bei mir aus
Ich schreib dir jetzt mal ganz ehrlich auf, wie mein Alltag in diesen 10 Tagen war. Ohne viel Schnickschnack.
Morgens
– Direkt nach dem Aufstehen: 1 Glas lauwarmes Wasser mit Zitronensaft
– Dann Frühstück: Naturjoghurt mit Haferflocken, Chiasamen, paar Beeren
– Danach 1 Tasse Kaffee (ohne Zucker, aber mit nem Schuss Hafermilch)
Vormittags
– Viel Wasser trinken
– Hausarbeit, Bewegung, Wäsche machen – das ist auch Sport, glaub mir
– Wenn ich Hunger hatte: 1 Apfel oder ne Handvoll Nüsse
Mittags
– Keine Kohlenhydrate. Meistens gab’s Gemüsepfanne mit Hähnchen oder Fisch
– Viel Salat, aber ohne fertiges Dressing – nur Öl, Zitrone, Salz, Pfeffer
– Kein Nachtisch. Punkt.
Nachmittags
– Wieder viel Wasser oder ungesüßter Tee
– Wenn ich’s nicht mehr ausgehalten hab: 1 Scheibe Eiweißbrot mit Frischkäse
Abends (spätestens 18 Uhr!)
– Eine kleine Suppe oder wieder Salat
– Danach nix mehr! Wenn’s ganz schlimm war: 1 Tasse Kamillen- oder Fencheltee
