Es gibt Kuchen, die einfach nie aus der Mode kommen. Ein selbst gebackener Käsekuchen gehört definitiv dazu. Mit seinem zarten, leicht knusprigen Boden und der wunderbar cremigen Quarkfüllung begeistert er seit Generationen die ganze Familie.
Zutaten & Zubereitung
Zutaten und Anleitung auf Seite 2
Dieser Käsekuchen ist ein echter Klassiker, der an gemütliche Sonntagnachmittage bei Oma erinnert. Schon während des Backens verbreitet sich ein herrlicher Duft nach Vanille, Butter und frischem Kuchen in der Küche.
Das Besondere an diesem Rezept ist die Kombination aus Magerquark, Schlagsahne und Crème fraîche. Sie sorgt für eine besonders geschmeidige Konsistenz, während ein Hauch Zitrone dem Kuchen eine angenehme Frische verleiht.
Und das Beste: Für diesen köstlichen Käsekuchen benötigen Sie keine außergewöhnlichen Zutaten und auch keine komplizierten Backtechniken.
Warum dieser Käsekuchen so unglaublich cremig wird
Ein guter Käsekuchen sollte weder trocken noch zu fest sein. Seine Füllung muss angenehm weich, cremig und gleichzeitig stabil genug sein, damit sich schöne Kuchenstücke schneiden lassen.
Genau dafür sorgt bei diesem Rezept die sorgfältig abgestimmte Kombination verschiedener Milchprodukte.
Der Magerquark bildet die Grundlage der Füllung und verleiht ihr den typischen Käsekuchengeschmack. Die Schlagsahne sorgt für eine besonders zarte Konsistenz, während Crème fraîche eine feine, leicht säuerliche Note hinzufügt.
Die Butter macht die Masse zusätzlich geschmeidig und verleiht ihr einen vollmundigen Geschmack.
Vanillepuddingpulver sorgt dafür, dass die Füllung während des Backens bindet und nach dem Abkühlen ihre Form behält.
Abgerundet wird alles durch frischen Zitronensaft, der wunderbar mit der Süße harmoniert.
Zutaten für den klassischen Käsekuchen
Für eine Springform mit etwa 26 cm Durchmesser.
Für den Boden
– 200 g Mehl
– 2 TL Backpulver
– 75 g Zucker
– 75 g Butter
– 1 Ei
Für die cremige Füllung
– 500 g Magerquark
– 1 Becher Crème fraîche (ca. 200 g)
– 1 Becher Schlagsahne (ca. 200 g)
– 3 Eier
– 200 g Zucker
– 125 g Butter
– 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
– Saft einer halben Zitrone
Zusätzlich
– Etwas Butter zum Einfetten der Springform
– Optional Puderzucker zum Bestäuben
Zubereitung: So gelingt der Käsekuchen Schritt für Schritt
1. Den Backofen vorbereiten
Heizen Sie den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor.
Fetten Sie eine Springform mit etwa 26 cm Durchmesser gründlich mit etwas Butter ein.
Alternativ können Sie den Boden der Springform mit Backpapier auslegen.
2. Den Kuchenteig herstellen
Geben Sie Mehl, Backpulver und Zucker in eine große Schüssel.
Fügen Sie die Butter und das Ei hinzu.
Verkneten Sie alle Zutaten mit den Händen oder den Knethaken eines Handrührgeräts zu einem gleichmäßigen Teig.
Sollte der Teig etwas klebrig sein, können Sie ihn für etwa 15 Minuten in den Kühlschrank legen.
Dadurch lässt er sich anschließend leichter verarbeiten.
3. Den Boden in die Springform geben
Drücken Sie den Teig gleichmäßig auf den Boden der vorbereiteten Springform.
Ziehen Sie dabei einen kleinen Rand von etwa zwei bis drei Zentimetern hoch.
Dieser Rand hilft später dabei, die cremige Quarkfüllung in Form zu halten.
Achten Sie darauf, dass der Boden möglichst gleichmäßig dick ist.
4. Die Käsekuchenfüllung vorbereiten
Lassen Sie die Butter für die Füllung schmelzen und anschließend etwas abkühlen.
Geben Sie den Magerquark, die Crème fraîche und die Schlagsahne in eine große Rührschüssel.
Fügen Sie die Eier, den Zucker, das Vanillepuddingpulver und den Zitronensaft hinzu.
Gießen Sie die abgekühlte, noch flüssige Butter dazu.
Verrühren Sie alle Zutaten zu einer glatten, cremigen Masse.
Rühren Sie nur so lange, bis sich die Zutaten gut miteinander verbunden haben.
5. Die Füllung in die Form geben
Gießen Sie die vorbereitete Quarkmasse vorsichtig auf den Teigboden.
Verteilen Sie die Füllung gleichmäßig und streichen Sie die Oberfläche mit einem Teigschaber glatt.
Klopfen Sie die Springform anschließend ein- bis zweimal vorsichtig auf die Arbeitsfläche, damit größere Luftblasen entweichen können.
6. Den Käsekuchen backen
Schieben Sie die Springform auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Backofens.
Backen Sie den Käsekuchen bei 180 °C Ober-/Unterhitze ungefähr 60 Minuten.
Die genaue Backzeit kann je nach Backofen etwas variieren.
Die Oberfläche sollte leicht goldbraun sein. Die Mitte darf beim vorsichtigen Bewegen noch leicht wackeln, sollte aber nicht mehr flüssig wirken.
Falls der Kuchen zu schnell dunkel wird, reduzieren Sie die Temperatur etwas.
7. Den Kuchen langsam abkühlen lassen
Schalten Sie den Backofen aus und lassen Sie den Käsekuchen bei leicht geöffneter Ofentür etwa 20 Minuten ruhen.
Nehmen Sie ihn anschließend heraus und lassen Sie ihn vollständig abkühlen.
Stellen Sie den Kuchen danach für mindestens vier Stunden in den Kühlschrank.
Besonders lecker schmeckt dieser Käsekuchen, wenn er über Nacht durchziehen durfte. Die Füllung wird dadurch fester und lässt sich wunderbar schneiden.
Das Geheimnis eines perfekten Käsekuchens
Viele Hobbybäcker kennen das Problem: Im Backofen sieht der Käsekuchen wunderschön aus, doch nach dem Herausnehmen fällt er zusammen oder bekommt Risse.
Das muss nicht bedeuten, dass das Rezept misslungen ist.
