Fliesen gehören eigentlich zu den pflegeleichtesten Oberflächen im Haushalt. Trotzdem kennt man das Problem: Nach einiger Zeit wirken sie stumpf, auf dem Boden bleiben Laufspuren zurück und besonders in Küche und Badezimmer sammeln sich Ablagerungen, die beim normalen Wischen nicht vollständig verschwinden.
Noch auffälliger sind häufig die Fugen. Während die Fliesen selbst relativ sauber aussehen, werden die Zwischenräume langsam grau oder dunkel. Genau hier greifen viele zu immer stärkeren Reinigungsmitteln. Dabei steht in fast jeder Küche ein einfaches Mittel, das für bestimmte Verschmutzungen ebenfalls interessant sein kann: Backpulver beziehungsweise Natron.
Der Trick ist nicht neu. Schon früher wurden einfache Hausmittel zum Reinigen eingesetzt, lange bevor für praktisch jede Oberfläche ein eigenes Spezialprodukt im Supermarkt stand.
Warum Backpulver beim Reinigen helfen kann
Für Haushaltszwecke wird häufig Natron verwendet. Es ist leicht alkalisch und kann besonders bei fettigen und organischen Verschmutzungen hilfreich sein.
Zusätzlich besitzt Natronpulver eine leicht scheuernde Wirkung. Genau diese Kombination ist interessant, wenn sich auf robusten Fliesen ein dünner Schmutzfilm gebildet hat, der sich mit Wasser allein nicht mehr entfernen lässt.
Man braucht dafür normalerweise keine große Menge.
Für einzelne verschmutzte Stellen kann etwas Natron mit wenig Wasser zu einer Paste verrührt werden. Sie sollte ungefähr die Konsistenz einer dicken Creme besitzen und nicht sofort von der Oberfläche herunterlaufen.
Die Paste wird auf die verschmutzte Stelle gegeben und einige Minuten einwirken gelassen.
Danach kann man mit einem weichen Schwamm oder Tuch darübergehen.
Anschließend unbedingt mit klarem Wasser nachwischen. Das ist wichtig, denn bleiben Reste des Pulvers auf den Fliesen zurück, können sie nach dem Trocknen selbst einen weißlichen Schleier hinterlassen.
Besonders interessant sind die Fugen
Bei einem gefliesten Boden fällt häufig gar nicht die Fliese selbst negativ auf, sondern die Fuge.
Dort sammeln sich Staub, Fett und anderer Schmutz wesentlich leichter. Mit einem normalen Wischmopp erreicht man diese tiefer liegenden Bereiche außerdem nicht immer besonders gut.
