Eine gute Kartoffelsuppe gehört zu den Gerichten, die besonders an kühlen Tagen einfach passen. Sie ist warm, sättigend, cremig und lässt sich aus Zutaten zubereiten, die man häufig ohnehin zu Hause hat. In dieser Variante treffen Kartoffeln auf Lauch, Karotten, Sellerie und Zwiebeln. Wer es etwas kräftiger mag, ergänzt die Suppe mit Speck oder gebratener Wurst.
Besonders schön ist, dass die Kartoffeln selbst bereits für eine angenehme Bindung sorgen. Zusammen mit Sahne oder Milch entsteht eine cremige Konsistenz, ohne dass dafür eine komplizierte Zubereitung notwendig wäre.
Zutaten für etwa 4–6 Portionen
800 g Kartoffeln
1 große Zwiebel
1 Stange Lauch
1 Karotte
1 Stange Sellerie
2 EL Butter oder Olivenöl
1 Liter Gemüsebrühe
200 ml Sahne oder Milch
Salz und Pfeffer
1 TL Majoran, optional
Petersilie oder Schnittlauch
optional Speckwürfel oder gebratene Wurstscheiben
Zubereitung
Zuerst die Kartoffeln schälen und in ungefähr gleich große Würfel schneiden. Die Zwiebel fein hacken, den Lauch gründlich waschen und in Ringe schneiden. Karotte und Sellerie ebenfalls klein schneiden.
Butter oder Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Die Zwiebel darin einige Minuten glasig anschwitzen. Anschließend Lauch, Karotte und Sellerie hinzufügen und kurz mitdünsten. Das Gemüse darf ruhig etwas Aroma entwickeln, sollte aber nicht dunkel werden.
Nun die Kartoffelwürfel dazugeben und alles mit der Gemüsebrühe aufgießen. Die Suppe aufkochen lassen und anschließend bei mittlerer Hitze etwa 20–25 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind.
Jetzt entscheidet sich, wie die Kartoffelsuppe später aussehen soll. Wer sie vollständig cremig mag, püriert den gesamten Topfinhalt. Besonders lecker finde ich jedoch die rustikale Variante: Nur ungefähr zwei Drittel der Suppe pürieren und einige Kartoffel- und Gemüsestücke ganz lassen. Dadurch bleibt sie cremig und hat trotzdem noch etwas Biss.
Anschließend Sahne oder Milch einrühren. Mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und nach Wunsch Majoran abschmecken. Die Suppe noch einmal kurz erwärmen, aber nicht unnötig lange kochen.
Besonders herzhaft mit Wurst
Wie auf dem Bild kann die Kartoffelsuppe zusätzlich mit gebratenen Wurstscheiben serviert werden. Dafür die Wurst separat in einer Pfanne anbraten, bis die Schnittflächen leicht gebräunt sind, und erst zum Schluss in die Suppe geben.
Dadurch bleibt die Wurst schön saftig und bringt gleichzeitig kräftige Röstaromen mit. Alternativ funktionieren auch angebratene Speckwürfel sehr gut.
Wer die Suppe ohne Fleisch zubereiten möchte, lässt beides einfach weg. Die Gemüse-Kartoffel-Basis ist bereits für sich sehr aromatisch.
Der kleine Unterschied bei der Konsistenz
Falls die Suppe nach dem Pürieren zu dick geworden ist, einfach etwas Gemüsebrühe oder Milch hinzufügen. Ist sie dagegen noch zu dünn, kann man einige Kartoffelstücke mit einer Gabel zerdrücken und unterrühren.
Nach einigen Minuten wird Kartoffelsuppe häufig ohnehin noch etwas dicker. Deshalb sollte man mit zusätzlicher Flüssigkeit zunächst sparsam sein.
Servieren
Zum Schluss reichlich frisch gehackte Petersilie oder Schnittlauch darübergeben und etwas schwarzen Pfeffer darübermahlen.
Dazu braucht es eigentlich nicht viel mehr. Eine Scheibe frisches Bauernbrot oder knuspriges Baguette reicht vollkommen aus.
Gerade die Kombination aus cremigen Kartoffeln, kräftiger Brühe, Gemüse und gebratener Wurst macht aus einer einfachen Kartoffelsuppe ein richtig herzhaftes Essen, das satt macht und trotzdem unkompliziert bleibt.
