13.10.2026

Amaranth: 10 Vorteile der nährstoffreichen Pflanze

Amaranth wächst vielerorts beinahe unbemerkt und wird teilweise sogar als gewöhnliches Unkraut angesehen. Dabei werden verschiedene Amaranth-Arten schon seit langer Zeit als Lebensmittel genutzt. Sowohl die jungen Blätter als auch die Samen können interessant sein und liefern unterschiedliche Nährstoffe.

Besonders spannend ist, dass sich die Pflanze vielseitig verwenden lässt. Die Blätter können ähnlich wie anderes Blattgemüse zubereitet werden, während die kleinen Samen gekocht, geröstet oder beispielsweise für Brei und andere Gerichte verwendet werden können.

Amaranth sollte allerdings sicher bestimmt werden, bevor eine wild wachsende Pflanze gesammelt und gegessen wird. Nicht jede ähnlich aussehende Pflanze ist automatisch für den Verzehr geeignet.

1. Reich an verschiedenen Nährstoffen

Amaranthblätter enthalten verschiedene Vitamine und Mineralstoffe. Dazu gehören unter anderem Vitamin A, Vitamin C und Vitamin K sowie Kalzium, Magnesium, Kalium und Eisen.

Damit können die Blätter eine interessante Ergänzung zu einer abwechslungsreichen Ernährung sein. Wie bei anderem Gemüse hängt der tatsächliche Nährstoffgehalt unter anderem von Art, Standort, Reife und Zubereitung ab.

2. Interessante pflanzliche Proteinquelle

Vor allem die Samen sind wegen ihres Proteingehalts bekannt. Amaranth liefert verschiedene essentielle Aminosäuren und kann deshalb eine zusätzliche pflanzliche Proteinquelle darstellen.

Gerade Menschen, die häufiger pflanzlich essen, können die kleinen Samen beispielsweise mit Hülsenfrüchten, Gemüse und anderen pflanzlichen Lebensmitteln kombinieren.

3. Von Natur aus glutenfrei

Amaranth gehört botanisch nicht zu den klassischen Getreidearten, sondern zu den sogenannten Pseudogetreiden. Von Natur aus enthält er kein Gluten.

Die Samen lassen sich dennoch ähnlich wie Getreide verwenden. Sie können gekocht und als Beilage serviert oder zu Brei verarbeitet werden.

Wer aufgrund einer Zöliakie strikt auf Gluten verzichten muss, sollte bei gekauften Produkten zusätzlich auf mögliche Verunreinigungen während Verarbeitung und Verpackung achten.