4. Enthält antioxidative Pflanzenstoffe
Amaranth enthält verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe, darunter phenolische Verbindungen und Flavonoide. Solche Substanzen werden unter anderem wegen ihrer antioxidativen Eigenschaften untersucht.
Das bedeutet jedoch nicht, dass Amaranth Krankheiten verhindern oder behandeln kann. Sinnvoller ist es, die Pflanze als eines von vielen nährstoffreichen Lebensmitteln innerhalb einer abwechslungsreichen Ernährung zu betrachten.
5. Liefert Ballaststoffe
Auch Ballaststoffe gehören zu den interessanten Bestandteilen von Amaranth. Sie sind ein wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung und unterstützen eine normale Verdauung.
Wer bisher nur wenige ballaststoffreiche Lebensmittel isst, sollte die Menge langsam erhöhen und gleichzeitig ausreichend trinken.
6. Interessant für eine herzbewusste Ernährung
Amaranth enthält unter anderem Ballaststoffe und verschiedene pflanzliche Inhaltsstoffe. Deshalb wird er auch im Zusammenhang mit einer herzbewussten Ernährung untersucht.
Ein einzelnes Lebensmittel kann erhöhte Cholesterinwerte allerdings nicht einfach „wegessen“. Entscheidend bleiben Ernährung, Bewegung und weitere individuelle Faktoren.
7. Blätter lassen sich wie Gemüse verwenden
Nicht nur die Samen sind verwendbar. Junge Amaranthblätter können ebenfalls als Lebensmittel genutzt werden.
Nach sicherer Bestimmung und gründlichem Waschen lassen sie sich ähnlich wie Spinat oder anderes Blattgemüse zubereiten. Man kann sie beispielsweise kurz dünsten oder in verschiedene Gemüsegerichte geben.
Dadurch ist die Pflanze besonders vielseitig: Samen und Blätter können auf völlig unterschiedliche Weise in der Küche eingesetzt werden.
8. Die Samen sind vielseitig einsetzbar
Amaranthsamen sind sehr klein, lassen sich aber auf verschiedene Arten zubereiten. Gekocht bekommen sie eine weiche Konsistenz und eignen sich beispielsweise für Brei oder als Beilage.
Die Samen können außerdem gepufft werden. Gepuffter Amaranth wird häufig in Müsli, Joghurt oder verschiedenen süßen Speisen verwendet.
Damit lässt sich Amaranth relativ unkompliziert in alltägliche Gerichte integrieren.
9. Eine interessante Alternative zu gewöhnlichem Getreide
Wer Abwechslung zu Reis, Hafer oder anderen häufig verwendeten Lebensmitteln sucht, kann Amaranth ausprobieren.
Sein Geschmack ist leicht nussig und lässt sich sowohl mit herzhaften als auch mit süßen Zutaten kombinieren. Genau diese Vielseitigkeit macht die kleinen Samen für viele Gerichte interessant.
Amaranth muss dabei nicht andere Lebensmittel vollständig ersetzen. Schon gelegentliche Verwendung sorgt für mehr Abwechslung auf dem Speiseplan.
10. Eine Pflanze, die häufig unterschätzt wird
Vielleicht ist genau das der überraschendste Punkt: Eine Pflanze, die an manchen Orten kaum beachtet oder sogar entfernt wird, besitzt eine lange Geschichte als Nutzpflanze.
Ihre Blätter können als Gemüse dienen und ihre Samen lassen sich auf zahlreiche Arten zubereiten. Gleichzeitig liefert Amaranth verschiedene Nährstoffe und pflanzliche Bestandteile.
Bevor wild wachsender Amaranth gesammelt wird, sollte die Pflanze jedoch zweifelsfrei bestimmt werden. Außerdem sollte man Pflanzen an Straßenrändern oder anderen möglicherweise belasteten Standorten nicht für Lebensmittel verwenden.
Amaranth ist also kein geheimnisvolles „Wundermittel“, sondern etwas viel Interessanteres: eine vielseitige Pflanze, deren mögliche Verwendung viele Menschen heute kaum noch kennen.
