Also pass auf, ich muss dir unbedingt was erzählen. Ich hab da neulich auf irgendeiner Seite – frag mich bitte nicht mehr wo, das war irgendein Link von Pinterest oder Facebook, oder jemand hat’s in einer Gruppe geteilt, ich weiß es nicht mehr genau – aber da bin ich auf ein Rezept gestoßen, das hat mich direkt angelächelt. Brokkoli-Hähnchen-Auflauf. Mit Frischkäse. Und Mozzarella. Also wenn das nicht nach was Herzhaftem klingt, dann weiß ich auch nicht.
Zutaten & Zubereitung
Zutaten und Anleitung auf Seite 2
Ich mein, ich hab schon zig Aufläufe gemacht, mit Kartoffeln, Nudeln, Reis – alles Mögliche halt. Aber dass man mal so richtig auf Low-Carb macht und einfach Brokkoli reinhaut mit Hähnchen und dann diese cremige Sauce mit Käse… ey, das klang einfach zu gut, um’s nicht auszuprobieren.
Also bin ich gleich in die Küche – naja, erst noch schnell in den Supermarkt, weil Brokkoli hatte ich nicht mehr, und das Hähnchen war noch tiefgefroren, also… du kennst das. Aber ich hatte schon das Bild im Kopf, wie wir abends auf dem Sofa sitzen mit einem dampfenden Teller und dieser goldenen Käsekruste obendrauf.
Die Zutaten – nicht kompliziert, aber du brauchst schon ein paar Sachen
Also, ich schreib dir hier mal auf, was du brauchst. Vielleicht hast du das meiste eh schon daheim, und wenn nicht – es ist nichts Exotisches dabei, wirklich.
→ Fleisch und Gemüse
- 500 g Hähnchenbrust, in Würfel geschnitten – ich nehm meistens frisches Fleisch vom Metzger, aber wenn du tiefgefrorenes hast, geht auch, musst halt vorher auftauen.
- 300 g Brokkoli, in kleine Röschen zerteilt – bitte nicht die riesen Dinger aus dem TK-Beutel einfach so reinschmeißen, ja?
→ Molkereiprodukte
- 200 g Frischkäse – ich nehm meistens den normalen mit 70% Fett, also nicht die Light-Version, die schmeckt irgendwie immer so… traurig.
- 150 g Mozzarella, gerieben – gib’s zu, du nimmst mehr, ich auch!
→ Gewürze und Kräuter
- 1 TL Knoblauchpulver – oder frischen Knoblauch, wenn du magst, aber Pulver ist halt einfacher und riecht nicht so doll an den Fingern.
- 1 TL Zwiebelpulver – gleiches Thema.
- Salz & frisch gemahlener Pfeffer – nach Gefühl, ich mess das nie genau ab.
- 1 TL Thymian oder italienische Kräuter – ich hab da so eine Streudose mit „italienischer Mischung“, die ist super.
→ Sonstiges
- 1 TL Olivenöl oder Butter – je nachdem, was gerade greifbar ist.
- 125 ml Hühnerbrühe – wenn du selbstgekochte hast, super. Wenn nicht, nimm die ohne Geschmacksverstärker.
- 1 TL mittelscharfer Senf – optional, aber ich find, der gibt dem Ganzen so einen extra Wumms.
Schritt 1: Vorbereitung ist die halbe Miete
Also erstmal: Das Hähnchen in schöne gleichmäßige Würfel schneiden. Nicht zu klein, sonst wird’s trocken, nicht zu groß, sonst braucht’s ewig.
Dann den Brokkoli waschen, in kleine Röschen zerteilen – ich schneid immer noch den dicken Strunk ein bisschen kleiner und verwende ihn mit, weil wieso wegschmeißen, wenn der auch schmeckt? Sparen ist sparen.
Ich geb den Brokkoli dann ganz kurz in kochendes Salzwasser, so für 2–3 Minuten. Nicht kochen wie verrückt, nur blanchieren – der soll ja im Ofen noch Biss haben. Danach in kaltem Wasser abschrecken, dann bleibt er schön grün. Das sieht einfach besser aus und ist knackiger.
