Zutaten
100 g Apfel (grob geraspelt)
2 Eier
20 g Reissirup oder Ahornsirup
120 ml Sprudelwasser
150 g griechischer Joghurt
30–40 g Haferflocken
120 g Mehl
1 TL Backpulver
½ TL Zimt
Zutaten & Zubereitung
Zutaten und Anleitung auf Seite 2
Es gibt Rezepte, die so einfach und gleichzeitig so vielseitig sind, dass man sie wirklich fast jeden Tag essen könnte. Für mich gehören Apfel-Joghurt-Pfannkuchen ganz klar in diese Kategorie. Schon der Gedanke daran macht mir gute Laune: der süßlich-frische Duft von geriebenem Apfel, die fluffige Konsistenz durch den Eischnee, die angenehme Säure des griechischen Joghurts und dazu die leichte Süße von Reissirup oder Ahornsirup. Alles zusammen ergibt ein Gericht, das nicht nur unglaublich lecker ist, sondern auch gesund, schnell gemacht und wandelbar.
Ich erinnere mich noch an den Tag, an dem ich dieses Rezept das erste Mal ausprobierte. Es war ein verregneter Sonntagmorgen, die Familie war noch im Schlafanzug und jeder hatte Lust auf etwas Warmes, Gemütliches zum Frühstück. Normalerweise hätte ich klassische Pfannkuchen gemacht, doch ich hatte Lust auf etwas Neues. Ein Blick in den Kühlschrank zeigte mir ein paar Äpfel, die unbedingt verarbeitet werden mussten, und einen Becher griechischen Joghurt. Genau in diesem Moment fiel mir ein Rezept ein, das ich irgendwo gelesen hatte, und ich begann, es nach Gefühl umzusetzen.
Die Zubereitung ist einfach, erfordert aber ein wenig Liebe zum Detail. Zuerst schäle ich die Äpfel und reibe sie grob. Schon beim Reiben steigt dieser unverwechselbare Apfelduft in die Nase, der sofort an Herbsttage erinnert, an frische Apfelernte, an Spaziergänge im Obstgarten. Dann trenne ich die Eier, schlage das Eiweiß steif und stelle es beiseite. Dieser Schritt ist wichtig, weil er den Pfannkuchen ihre Fluffigkeit verleiht. Die Eigelbe verrühre ich mit Reissirup, Sprudelwasser und Joghurt – eine Mischung, die cremig und luftig zugleich ist.
Anschließend vermische ich Mehl, Haferflocken, Backpulver und Zimt. Diese trockenen Zutaten bringen Struktur in den Teig. Besonders der Zimt verleiht eine warme, fast weihnachtliche Note, die perfekt mit den Äpfeln harmoniert. Dann wird alles vorsichtig miteinander vermengt, und zum Schluss hebe ich den Eischnee unter. Das Ergebnis ist ein Teig, der locker und doch stabil ist – genau richtig für Pfannkuchen, die beim Backen nicht zerfallen.
Das Ausbacken geschieht in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze. Ich gebe etwas Butter oder Öl hinein, warte, bis es heiß ist, und setze kleine Portionen des Teigs hinein. Schon nach kurzer Zeit bilden sich kleine Bläschen auf der Oberfläche, und der Duft von Apfel und Zimt verbreitet sich in der Küche. Ich wende die Pfannkuchen vorsichtig, lasse sie von beiden Seiten goldbraun werden und lege sie auf einen Teller.
