Als Orientierung eignet sich häufig eine Temperatur von etwa 180 bis 200 Grad. Je nach Dicke der Pommes, Menge und Gerät dauert die Zubereitung ungefähr 12 bis 20 Minuten.
Nach etwa der Hälfte der Zeit wird der Korb herausgezogen und kräftig geschüttelt. Bei größeren Portionen kann dieser Schritt mehrfach wiederholt werden.
Sobald die Pommes goldbraun und knusprig sind, werden sie herausgenommen und nach Geschmack gewürzt.
Wichtig: Die Angaben auf der Verpackung und die Empfehlungen des Geräteherstellers haben Vorrang, da Garzeiten deutlich variieren können.
Muss man bei Airfryer-Pommes zusätzlich Öl verwenden?
Diese Frage beschäftigt besonders viele Menschen, die ihre Heißluftfritteuse möglichst fettarm nutzen möchten.
Die meisten handelsüblichen Tiefkühlpommes wurden bereits während der industriellen Herstellung mit Öl behandelt oder vorfrittiert. Deshalb ist zusätzliches Öl häufig überhaupt nicht notwendig.
Wer trotzdem etwas Öl hinzufügen möchte, sollte sparsam damit umgehen. Bereits eine kleine Menge kann bei manchen Produkten ausreichen, um die Oberfläche gleichmäßiger zu bräunen.
Bei selbst geschnittenen Kartoffeln sieht es etwas anders aus. Hier kann eine geringe Menge Öl die Bräunung und den Geschmack verbessern.
Sind Airfryer-Pommes gesünder als Ofenpommes?
Entscheidend ist nicht allein die Bezeichnung auf der Verpackung. Viel wichtiger sind die Zutaten, der Fettgehalt und die Art der Zubereitung.
Wer Pommes in der Heißluftfritteuse ohne zusätzliches Öl zubereitet, kann im Vergleich zum klassischen Frittieren in reichlich Öl Fett einsparen.
Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass spezielle Airfryer-Pommes weniger Kalorien enthalten als gewöhnliche Ofenpommes.
Ein Blick auf die Nährwerttabelle verrät mehr. Besonders interessant sind der Fettgehalt pro 100 Gramm, der Salzgehalt und die gesamte Zutatenliste.
Auch eine möglichst goldgelbe statt dunkelbraune Zubereitung ist sinnvoll, da beim starken Erhitzen stärkehaltiger Lebensmittel Acrylamid entstehen kann.
Warum kosten spezielle Airfryer-Pommes manchmal mehr?
Mit der wachsenden Beliebtheit von Heißluftfritteusen haben viele Hersteller eigene Produktlinien entwickelt. Auf den Verpackungen stehen Begriffe wie „Airfryer“, „Extra Crispy“ oder „besonders knusprig“.
Solche Bezeichnungen sprechen gezielt Menschen an, die ihre Pommes hauptsächlich in der Heißluftfritteuse zubereiten.
Ein höherer Preis bedeutet allerdings nicht automatisch eine bessere Qualität. Manche Produkte besitzen tatsächlich eine andere Rezeptur, während andere den klassischen Ofenpommes sehr ähnlich sind.
Deshalb sollte man beim Einkauf nicht nur auf die große Aufschrift auf der Vorderseite achten.
Dieser einfache Vergleich kann beim Einkaufen Geld sparen
Wer wissen möchte, ob sich spezielle Airfryer-Pommes lohnen, kann zwei Packungen derselben Marke miteinander vergleichen.
Zunächst sollte man die Zutatenlisten nebeneinanderhalten. Danach lohnt sich ein Blick auf die Nährwerte und die Grammzahl der Verpackungen.
Besonders wichtig ist der Preis pro Kilogramm. Denn unterschiedlich große Verpackungen lassen sich sonst nur schwer miteinander vergleichen.
Sind Zutaten und Nährwerte nahezu identisch, kann es sinnvoll sein, zunächst die günstigere Variante auszuprobieren.
Unterscheiden sich die Produkte dagegen deutlich in Schnittform, Beschichtung oder Fettgehalt, kann auch das Ergebnis in der Heißluftfritteuse unterschiedlich ausfallen.
Drei kleine Tricks für besonders knusprige Pommes
Der erste Trick ist die richtige Menge. Lieber zwei kleinere Portionen zubereiten als einen überfüllten Korb verwenden. So kann die heiße Luft besser zirkulieren.
Der zweite Trick ist das regelmäßige Schütteln. Dadurch werden die Kartoffelstäbchen gleichmäßiger erhitzt und bekommen von mehreren Seiten eine schöne Farbe.
Der dritte Trick betrifft die Garzeit. Wer die Pommes gegen Ende regelmäßig kontrolliert, kann den perfekten Zeitpunkt besser erwischen. Denn zwischen angenehm knusprig und zu dunkel liegen manchmal nur wenige Minuten.
