15.10.2026

Airfryer-Pommes oder Ofenpommes? Der Unterschied überrascht viele – darauf solltest du beim Einkauf achten!

Wer eine Heißluftfritteuse zu Hause hat, kennt die Situation wahrscheinlich: Man steht im Supermarkt vor dem Tiefkühlregal und entdeckt plötzlich zwei verschiedene Packungen Pommes. Auf der einen steht „Ofenpommes“, auf der anderen „Airfryer-Pommes“. Beide sehen fast gleich aus, beide versprechen eine knusprige Kruste und beide bestehen hauptsächlich aus Kartoffeln. Doch warum werden sie unterschiedlich verkauft? Und lohnt es sich wirklich, für spezielle Airfryer-Pommes möglicherweise mehr Geld auszugeben?

Zutaten & Zubereitung
Zutaten und Anleitung auf Seite 2

Genau diese Frage stellen sich immer mehr Menschen. Schließlich hat die Heißluftfritteuse in vielen deutschen Küchen längst ihren festen Platz gefunden. Ob Pommes, Kroketten, Gemüse oder kleine Snacks – kaum ein anderes Küchengerät ist derzeit so beliebt. Doch bei den Pommes gibt es ein Detail, das viele beim Einkaufen übersehen.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Airfryer-Pommes und Ofenpommes?

Die überraschende Antwort lautet: Häufig sind sich beide Produkte deutlich ähnlicher, als ihre Verpackungen vermuten lassen. Sowohl klassische Ofenpommes als auch viele Airfryer-Pommes bestehen aus geschnittenen Kartoffeln, die industriell vorgegart oder vorfrittiert und anschließend tiefgefroren werden.

Das bedeutet allerdings nicht, dass sämtliche Produkte vollkommen identisch sind. Je nach Hersteller können sich Kartoffelsorte, Schnittstärke, Ölgehalt, Vorbehandlung und die verwendete Beschichtung unterscheiden.

Manche Airfryer-Pommes sind beispielsweise etwas dünner geschnitten oder besitzen eine spezielle Stärkeummantelung, die beim Garen eine besonders knusprige Oberfläche ergeben soll. Andere unterscheiden sich tatsächlich hauptsächlich durch ihre Verpackung und die angegebenen Zubereitungshinweise.

Deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf die Zutatenliste. Wer zwei Packungen miteinander vergleicht, stellt möglicherweise fest, dass die Zusammensetzung nahezu identisch ist.

Warum normale Ofenpommes auch in der Heißluftfritteuse funktionieren

Das eigentliche Geheimnis liegt weniger in der Kartoffel als vielmehr in der Art, wie sie zubereitet wird. Eine Heißluftfritteuse arbeitet mit heißer, schnell zirkulierender Luft. Dadurch wird die Oberfläche der Pommes erhitzt und Feuchtigkeit kann entweichen.

Das sorgt bei geeigneter Zubereitung für eine knusprige Außenseite, während das Innere angenehm weich bleibt.

Ein klassischer Backofen funktioniert nach einem ähnlichen Prinzip, allerdings ist der Garraum meistens wesentlich größer. Die heiße Luft verteilt sich anders und es dauert häufig länger, bis das gewünschte Ergebnis erreicht wird.

Deshalb können ganz gewöhnliche Ofenpommes auch in der Heißluftfritteuse hervorragend gelingen. Man muss lediglich die Temperatur, die Menge und die Garzeit anpassen.

Der größte Fehler bei der Zubereitung von Pommes im Airfryer

Viele Menschen machen immer wieder denselben Fehler: Sie füllen den gesamten Korb mit tiefgefrorenen Pommes, stellen eine hohe Temperatur ein und erwarten anschließend ein gleichmäßig knuspriges Ergebnis.

Doch genau das funktioniert häufig nicht.

Wenn zu viele Pommes übereinanderliegen, kann die heiße Luft nicht mehr ausreichend zwischen den einzelnen Kartoffelstücken zirkulieren. Dadurch werden manche Stellen schön goldbraun, während andere weich bleiben.

Besser ist es, den Korb nicht zu überfüllen und die Pommes während der Zubereitung ein- oder zweimal gründlich durchzuschütteln.

Auch die Schnittstärke spielt eine Rolle. Dünne Pommes werden normalerweise schneller knusprig als besonders dicke Kartoffelstäbchen.

So gelingen tiefgekühlte Pommes in der Heißluftfritteuse

Für eine einfache Portion knuspriger Pommes benötigt man keine komplizierten Zutaten. Oft reicht bereits eine Packung gewöhnlicher Tiefkühlpommes.

Zutaten:

400 g tiefgekühlte Ofenpommes

Optional 1 TL Öl, falls die Pommes nicht bereits ausreichend vorfrittiert sind

Salz nach Geschmack

Optional Paprikapulver oder Pommesgewürz

Zubereitung:

Zunächst wird die Heißluftfritteuse nach Bedarf und Herstellerangaben vorgeheizt. Viele Geräte benötigen dafür nur wenige Minuten, manche können auch ohne Vorheizen verwendet werden.

Anschließend werden die tiefgekühlten Pommes direkt in den Korb gegeben. Auftauen ist normalerweise nicht erforderlich und kann das Ergebnis sogar verschlechtern.