Zubereitung
Die Schlagsahne zusammen mit dem Zucker in einen Topf geben und langsam erhitzen. Dabei regelmäßig umrühren, damit sich der Zucker vollständig auflöst.
Sobald die Mischung heiß ist, die Hitze reduzieren und einige Minuten leicht köcheln lassen. Wer ein kräftigeres Zitronenaroma möchte, kann jetzt etwas fein geriebene Zitronenschale dazugeben.
Den Topf anschließend vom Herd nehmen. Den Zitronensaft langsam zur warmen Sahne geben und gründlich verrühren. Für eine mildere Creme zunächst den Saft von zwei Zitronen verwenden. Wer es deutlich frischer und säuerlicher mag, kann noch etwas mehr Zitronensaft hinzufügen.
Die Creme anschließend durch ein feines Sieb gießen. Dadurch wird sie besonders glatt und eventuell vorhandene Stückchen der Zitronenschale werden entfernt.
Nun die Zitronencreme auf kleine Dessertgläser oder Schälchen verteilen. Kurz bei Raumtemperatur abkühlen lassen und anschließend in den Kühlschrank stellen.
Dort sollte die Creme mindestens 4–6 Stunden ruhen. Ideal ist es, sie über Nacht kaltzustellen. Während dieser Zeit wird aus der zunächst flüssigen Mischung eine angenehm dicke und cremige Nachspeise.
Warum wird die Creme ohne Stärke fest?
Genau das macht dieses Dessert so interessant. Normalerweise denkt man bei einer Creme sofort an Eier, Stärke, Gelatine oder Mehl. Hier sind solche Zutaten jedoch nicht vorgesehen.
Die Kombination aus Sahne und Zitronensaft sorgt dafür, dass sich die Konsistenz während des Abkühlens verändert. Deshalb sollte man der Creme ausreichend Zeit im Kühlschrank geben und sie nicht direkt nach der Zubereitung beurteilen.
So schmeckt sie besonders gut
Direkt aus dem Kühlschrank ist die Zitronencreme angenehm frisch und cremig. Wer möchte, kann vor dem Servieren einige frische Beeren daraufgeben. Himbeeren, Erdbeeren oder Heidelbeeren passen sehr gut zum süß-säuerlichen Zitronengeschmack.
Auch ein wenig Minze eignet sich als einfache Dekoration. Viel mehr braucht dieses Dessert eigentlich nicht, denn gerade seine Einfachheit macht es so besonders.
Wer Zitronendesserts liebt und ein unkompliziertes Rezept sucht, das sich gut vorbereiten lässt, bekommt hier mit nur wenigen Zutaten eine wunderbar cremige Nachspeise.
