Neben der Natron-Zitronen-Methode gibt es weitere Mittel, die im Haushalt bereits vorhanden sind und zur Zahnpflege genutzt werden können:
1. Wasserstoffperoxid (3%ig):
- 100 ml Wasser mit 30 ml Wasserstoffperoxid mischen
- Mund 30 Sekunden damit spülen
- danach mit klarem Wasser nachspülen
2. Aktivkohle:
- Mit einer Aktivkohle-Zahnpasta oder reiner Aktivkohle (Pulverform) die Zähne sanft putzen
- Entfernt oberflächliche Beläge und kann beim Aufhellen helfen
3. Apfelessig:
- 1 TL Apfelessig mit Wasser verdünnen und damit gurgeln
- Hat antibakterielle Eigenschaften, sollte aber nicht täglich verwendet werden
Natürlich weißere Zähne – ohne Chemie
Die Kombination aus sanfter Reinigung, gezielter Anwendung von Hausmitteln und einer konsequenten Mundpflege bringt langfristig Erfolge. Wichtig ist jedoch: Wer dauerhaft weiße Zähne möchte, sollte auch auf seine Ernährung achten.
Lebensmittel, die Zähne verfärben:
- Kaffee & schwarzer Tee
- Rotwein
- Curry, Sojasoße, Balsamico
- Fruchtsäfte mit hohem Säuregehalt
- Zigarettenrauch
Lebensmittel, die beim Aufhellen helfen:
- Sellerie & Karotten (regen Speichelfluss an)
- Erdbeeren (natürliche Fruchtsäure + Enzyme)
- Äpfel
- Brokkoli (reinigt die Zahnfläche mechanisch)
Die richtige Zahnpflegeroutine:
- 2‒3 Mal täglich mit fluoridhaltiger Zahnpasta putzen
- Einmal täglich Zahnseide benutzen
- Mundspülung mit antibakterieller Wirkung verwenden
- Zunge reinigen
- Zahnbürste regelmäßig wechseln (alle 6–8 Wochen)
Achtung bei diesen Fehlern:
- Zähne direkt nach dem Fruchtsaftputzen reinigen (lieber 30 Min warten!)
- Zu harte Zahnbürsten verwenden
- Zuviel Druck beim Putzen
- Hausmittel zu oft anwenden
Wann zum Zahnarzt?
Wenn Sie bereits Zahnfleischbluten, starke Zahnverfärbungen oder Schmerzen bemerken, sollten Sie keinesfalls nur auf Hausmittel setzen. In solchen Fällen ist der Gang zum Zahnarzt Pflicht. Nur dort kann tiefsitzender Zahnstein sicher entfernt werden.
