Welche Inhaltsstoffe machen Oregano interessant?
Oregano enthält unter anderem:
ätherische Öle
Carvacrol
Thymol
Flavonoide
Rosmarinsäure
verschiedene Antioxidantien
Diese Stoffe werden seit vielen Jahren wissenschaftlich untersucht. Laborstudien zeigen, dass einige davon antioxidative und antimikrobielle Eigenschaften besitzen. Daraus lässt sich jedoch nicht ableiten, dass Oregano Krankheiten beim Menschen behandeln oder heilen kann.
Oregano in der Küche
Die meisten Menschen kennen Oregano als typisches Gewürz für:
Pizza
Pasta
Tomatensoßen
Ofengemüse
Fleischgerichte
Salate
Bereits eine kleine Menge reicht aus, um Gerichten ein intensives mediterranes Aroma zu verleihen.
Oregano-Tee
Viele Menschen trinken Oregano auch als Kräutertee.
Zutaten
1 TL getrockneter Oregano
250 ml heißes Wasser
Zubereitung
Den Oregano mit heißem Wasser übergießen.
Etwa acht bis zehn Minuten ziehen lassen.
Anschließend abseihen und nach Belieben mit etwas Honig oder Zitronensaft verfeinern.
Tipps
Frischer Oregano besitzt meist ein intensiveres Aroma als getrockneter.
Getrocknete Blätter sollten lichtgeschützt und trocken gelagert werden, damit die ätherischen Öle möglichst lange erhalten bleiben.
Fazit
Oregano gehört seit Jahrhunderten zu den beliebtesten Küchenkräutern Europas. Sein kräftiges Aroma macht ihn unverzichtbar für viele Gerichte, während seine natürlichen Pflanzenstoffe ihn auch für die Forschung interessant machen.
Auch wenn Oregano kein Wundermittel ist und eine medizinische Behandlung nicht ersetzen kann, zeigt er, dass manchmal gerade die einfachsten Zutaten seit Generationen ihren festen Platz in der Küche verdienen.
