Der dritte Tag, das ist der Tag für die guten Bakterien. Morgens trinkst du ein Glas Sauerkrautsaft. Schmeckt nicht jedem, ich weiß, aber das Zeug ist Gold wert für die Verdauung. Die Milchsäurebakterien da drin, die helfen deinem Darm, wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Oma hat immer gesagt: „Ein Schluck Sauerkrautsaft am Morgen und dein Bauch sagt danke.“ Schmeckt zwar ein bisschen muffig, aber hey, wenn’s hilft, dann runter damit.Über den Tag isst du ballaststoffreiches Zeug, aber halt immer noch leicht. Äpfel, Birnen, Brokkoli, so Sachen. Keine schweren Sachen, kein Fett, nix Frittiertes. Einfach leichte Kost, damit dein Darm nicht gleich wieder überfordert ist.
Und trinken, trinken, trinken – das ist so wichtig. Wenn du nicht genug trinkst, dann kann der Körper die ganzen Sachen nicht richtig loswerden, die da gelöst werden. Oma hat immer gesagt: „Der Dreck muss schwimmen, sonst bleibt er hängen.“ Klingt eklig, ist aber wahr.Nach den drei Tagen fühlst du dich wie neu. Ich mein, klar, das ist kein Wundermittel, du wirst jetzt nicht zehn Kilo abnehmen oder plötzlich eine neue Haut haben, aber dein Bauch wird dir danken. Du bist leichter, irgendwie frischer, und du merkst einfach, dass da was passiert ist.
Ich mach das so alle paar Monate mal, wenn ich merke, ich fühl mich schlapp, der Bauch ist aufgebläht, oder ich hab einfach das Gefühl, ich brauch mal wieder so einen kleinen Neustart. Mein Mann guckt dann immer komisch und sagt: „Musst du das echt machen?“ Und ich sag dann: „Na klar, fühl dich doch mal selbst.“ Und meistens macht er dann heimlich mit, weil er merkt, dass es mir besser geht.Also, das ist jetzt kein Hexenwerk, kein großes Geheimnis, sondern einfach so ein altes Hausmittel, das schon seit Generationen funktioniert. Klar, wenn du gesundheitliche Probleme hast, musst du vorher mit dem Arzt reden, das ist logisch. Aber wenn du einfach nur mal bisschen aufräumen willst im Bauch, dann probier das mal aus.
Und mach dir keinen Stress, wenn nicht alles perfekt läuft. Wenn du mal ein bisschen Hunger hast zwischendurch, dann iss halt was Leichtes. Wenn du’s nicht schaffst, drei Tage ganz strikt zu sein, dann mach halt zwei Tage, besser als nix. Es geht nicht drum, sich zu quälen, sondern einfach mal dem Körper was Gutes zu tun.Ach so, und noch was: Nach den drei Tagen, geh nicht gleich wieder los und hau dir Pizza und Pommes rein. Langsam wieder anfangen, bisschen Reis, gedämpftes Gemüse, leichte Sachen. Der Darm ist ja noch sensibel, der muss sich erst mal wieder beruhigen.
So, das war’s jetzt von mir. Einfach mal ausprobieren, gucken, wie du dich fühlst. Ich sag immer: Auf den Bauch hören, der sagt dir schon, was gut ist. Wenn’s zwickt, dann weißt du, es war zu viel, wenn’s ruhig ist, dann war’s gut.
Mach’s gut, und denk dran: Nicht alles so kompliziert sehen, manchmal hilft’s, einfach mal wieder so zu leben, wie Oma’s gemacht hat. Ohne Chemie, ohne Tabletten, einfach mit den Sachen, die die Natur uns gegeben hat.
Und wenn du Fragen hast oder sagst, „Ach, ich hab noch ein anderes Rezept von meiner Oma, das will ich teilen“, dann schreib mir. Ich freu mich immer, von anderen zu hören, wie ihr das so macht. Jeder Bauch ist anders, jeder Körper tickt anders, aber am Ende wollen wir doch alle nur, dass’s uns gut geht, oder?
In dem Sinne – bleib gesund und mach’s dir gut. Bis bald!
