13.10.2026

Omis Hackfleischsuppe – schmeckt am nächsten Tag fast noch besser

Zubereitung

Zuerst die Zwiebel schälen und fein würfeln. Danach die Kartoffeln und Karotten schälen und ebenfalls in kleine Stücke schneiden. Den Sellerie gründlich waschen und ebenfalls klein schneiden. Genau dieser Schritt erinnert mich immer sofort an früher, weil damals ständig irgendwo Gemüse auf großen Holzbrettern vorbereitet wurde.

Jetzt das Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Die Zwiebeln zusammen mit dem Sellerie hineingeben und einige Minuten glasig anbraten. Schon nach kurzer Zeit beginnt die Küche unglaublich gut zu riechen.

Nun das Hackfleisch hinzufügen und krümelig anbraten. Dabei immer wieder umrühren, bis es schön gebräunt ist. Genau diese Röstaromen geben der Suppe später ihren kräftigen Geschmack.

Jetzt mit Salz, Pfeffer, Oregano, Paprikapulver und Knoblauchpulver würzen. Besonders Oregano macht die Suppe später unglaublich aromatisch.

Anschließend Kartoffeln und Karotten hinzufügen und alles gut vermischen. Danach die Brühe dazugießen und die Suppe langsam zum Kochen bringen.

Sobald alles kocht, die Hitze reduzieren und die Suppe ungefähr 15 Minuten leicht köcheln lassen. Währenddessen wird das Gemüse langsam weich und die Brühe bekommt immer mehr Geschmack.

Jetzt das Tiefkühlgemüse hinzufügen und weitere 10 bis 15 Minuten köcheln lassen, bis alles schön weich und aromatisch ist.

Zum Schluss nochmal abschmecken. Oft braucht die Suppe noch etwas Pfeffer oder eine kleine zusätzliche Prise Salz.

Am besten schmeckt sie übrigens mit frischem Baguette oder Bauernbrot. Genau so hat meine Oma sie immer serviert.

Tipps und Variationen

Das Schöne an dieser Hackfleischsuppe ist, dass man sie unglaublich leicht verändern kann. Manche geben Mais oder Paprika dazu, andere Erbsen oder grüne Bohnen. Eigentlich funktioniert fast jedes Gemüse.

Wer es etwas schärfer mag, kann zusätzlich etwas Chili hineingeben. Besonders an kalten Tagen passt das perfekt.

Sehr lecker wird die Suppe auch mit etwas Crème fraîche oder einem Klecks Schmand oben drauf. Dadurch wird sie noch cremiger.

Wenn etwas übrig bleibt, unbedingt aufheben. Am nächsten Tag schmeckt die Suppe oft sogar noch besser, weil alles richtig durchgezogen ist.

Viele machen übrigens absichtlich direkt einen großen Topf, weil sich die Suppe wunderbar einfrieren lässt. So hat man immer schnell ein warmes Essen im Haus.

Besonders schön finde ich an solchen Rezepten, dass sie sofort dieses Gefühl von Zuhause vermitteln. Keine komplizierte Küche, kein Stress – einfach ehrliches, warmes Essen wie früher.

Und genau deshalb bleiben solche Suppen wahrscheinlich auch für immer beliebt.