Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor.
Zerkleinere die Butterkekse möglichst fein. Das gelingt mit einem Mixer oder indem du sie in einen Gefrierbeutel gibst und mit einem Nudelholz zerdrückst.
Vermische die Brösel gründlich mit der geschmolzenen Butter. Die Masse sollte gleichmäßig feucht sein.
Lege den Boden einer Springform mit Backpapier aus und verteile die Keksmasse darauf. Drücke sie mit einem Glas oder Löffel fest an und stelle die Form für etwa zehn Minuten in den Kühlschrank.
Für die Füllung den Quark in eine große Schüssel geben. Zucker, Eier, Vanille, Speisestärke und eine Prise Salz hinzufügen und alles langsam zu einer glatten Creme verrühren. Wer mag, gibt zusätzlich etwas Zitronenabrieb dazu.
Die Quarkmasse auf den vorbereiteten Boden geben und glatt streichen.
Den Käsekuchen auf der mittleren Schiene etwa 50 Minuten backen. Die Oberfläche sollte leicht goldgelb sein, während die Mitte beim vorsichtigen Bewegen der Form noch leicht wackelt. Genau so bleibt der Kuchen später besonders cremig.
Nach dem Backen den Ofen ausschalten und die Tür einen Spalt öffnen. Den Käsekuchen etwa 20 Minuten langsam im Ofen abkühlen lassen. Anschließend vollständig auskühlen lassen und idealerweise für einige Stunden – am besten über Nacht – in den Kühlschrank stellen.
Omas beste Backtipps
Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben.
Die Quarkmasse nur langsam verrühren, damit möglichst wenig Luft eingearbeitet wird.
Den Kuchen niemals sofort anschneiden – erst vollständig auskühlen lassen.
Ein Wasserbad im Backofen sorgt für eine besonders gleichmäßige Oberfläche.
Wird der Kuchen zu dunkel, einfach in den letzten 15 Minuten locker mit Alufolie abdecken.
Köstliche Variationen
Dieser Käsekuchen lässt sich ganz einfach abwandeln.
Mandarinen unter die Quarkmasse heben.
Kirschen oder Himbeeren auf dem Boden verteilen.
Rosinen vorher in Rum oder Apfelsaft einweichen und unterheben.
Einige Mandelblättchen vor dem Backen darüberstreuen.
Mit Puderzucker oder frischen Beeren servieren.
Häufige Fragen
Warum fällt Käsekuchen nach dem Backen zusammen?
Ein leichtes Zusammenfallen ist völlig normal. Wird der Kuchen jedoch sehr stark eingefallen, wurde er meist zu heiß gebacken oder zu schnell aus dem Ofen genommen. Deshalb immer langsam abkühlen lassen.
Kann ich den Käsekuchen einfrieren?
Ja. Am besten in einzelne Stücke schneiden, luftdicht verpacken und bis zu drei Monate einfrieren. Vor dem Servieren langsam im Kühlschrank auftauen.
Kann ich statt Quark Frischkäse verwenden?
Möglich ist es, allerdings verändert sich dadurch die Konsistenz deutlich. Wer keinen Quark bekommt, kann alternativ gut abgetropften Ricotta oder eine Mischung aus Frischkäse und griechischem Joghurt verwenden.
Wie lange hält sich der Käsekuchen?
Gut gekühlt bleibt er etwa drei bis vier Tage frisch. Viele finden sogar, dass er am zweiten Tag noch besser schmeckt, weil die Aromen dann vollständig durchgezogen sind.
Fazit
Ein klassischer Käsekuchen mit Quark gehört einfach zu den Rezepten, die man immer wieder backt. Er ist unkompliziert, gelingt auch Anfängern und überzeugt mit einer wunderbar cremigen Füllung und einem knusprigen Boden. Ob zum Sonntagskaffee, für Geburtstage oder einfach als kleine Belohnung zwischendurch – dieses Rezept bringt ein Stück traditionelle deutsche Backkunst direkt auf den Tisch.
