Kopfschütteln im Krankenhaus – Was meine Schwiegermutter mit meinen Zwillingen machen wollte…
Ich muss das jetzt einfach mal loswerden, vielleicht kennt das ja jemand von euch. Ganz ehrlich, ich hab echt schon viel erlebt, aber was mir nach der Geburt meiner Zwillinge passiert ist, war echt filmreif. Ich war komplett fertig, frisch aus dem OP nach einem Kaiserschnitt, und lag da mit den beiden Mäusen Leo und Luna. Da kam plötzlich meine Schwiegermutter angestiefelt – mit Papieren in der Hand! Ihr glaubt nicht, was sie vorhatte…
Nur zur Info: Ich hab ihr nie gesagt, was ich beruflich mache. Für sie war ich immer nur „die Frau an der Seite ihres Sohnes, die nix auf die Kette kriegt“ und angeblich immer zu viel Geld ausgibt. Und dann, kaum dass ich die Augen auf hatte, meint sie, ich soll „eins der Babys ihrer Tochter geben, die keine eigenen Kinder bekommen kann“. Ich dachte echt, ich träume! Aber nein – sie stand tatsächlich so vor mir.
Leute, ich war so wütend und hatte so Angst um meine beiden Kleinen. Mein Bauch tat weh, mein Kopf war matsche – aber für meine Babys wär ich durch die Wand gegangen. Zum Glück endete das Ganze gut. Mehr will ich gar nicht sagen, aber wisst ihr was? Familie kann man sich leider nicht aussuchen. So, jetzt aber genug gejammert, jetzt mache ich mir erstmal ’ne Tasse Tee.
Zutaten (oder was ich damals gebraucht hätte… ?)
Ein bisschen Mut
Zwei starke Nerven
Viel Liebe für die Kleinen
Einen Alarmknopf (kein Spaß!)
Ein paar enge Freunde, die zuhören
Und Notfalls: Polizeichef Mike
Zubereitung
Erstens: Nicht alles runterschlucken! Wenn jemand so weit geht, wie meine Schwiegermutter, ruhig mal laut werden.
Zweitens: Auf das eigene Bauchgefühl hören – ich wusste genau, irgendwas stimmt hier nicht.
Drittens: Keine Angst, Hilfe zu holen. Einfach den Alarmknopf drücken – die Leute auf der Station sind dafür da.
Viertens: Für die Babys da sein, egal wie fertig man ist. Augen zu und durch.
Fünftens: Im Zweifel immer auf sich selbst vertrauen.
Tipps / Variationen
Ich hab ganz ehrlich nie gedacht, dass es mal so kommt. Hätte ich vorher gewusst, wie heftig das werden kann, hätte ich mir eine Freundin als Unterstützung ins Krankenhaus geholt. Kann ich euch nur raten!
Und noch was: Lasst euch von niemandem einreden, ihr seid „zu schwach“ oder „könnt das nicht“. Mütter sind viel stärker als sie selbst glauben.
Kleiner Extra-Tipp: Nach so einem Drama tut ein Stück Schokolade manchmal Wunder.
So, jetzt bin ich neugierig –
Was war euer krassestes Erlebnis nach der Geburt? Oder hattet ihr auch schon mal so ein Schwiegermutter-Drama? Ich freu mich auf eure Geschichten!
