Die Zucchini gründlich waschen und in kleine Würfel oder dünne Scheiben schneiden. Anschließend mit dem Olivenöl, etwas Salz und Pfeffer vermengen und etwa zehn Minuten ziehen lassen. Danach überschüssige Flüssigkeit leicht ausdrücken, damit der Teig später schön locker bleibt.
In einer großen Schüssel die Eier schaumig schlagen. Milch und Sonnenblumenöl dazugeben und gut verrühren. Danach Mehl, Speisestärke, Backpulver, Parmesan sowie die Gewürze unterrühren, bis ein glatter Teig entsteht.
Nun die vorbereiteten Zucchini, den gewürfelten Schinken und den Käse vorsichtig unterheben. Die Masse sollte schön gleichmäßig verteilt sein, damit später in jedem Stück genügend Füllung steckt.
Eine Gugelhupfform gründlich einfetten und den Teig hineinfüllen. Wer mag, streut zum Schluss noch etwas Parmesan oder einige Sonnenblumenkerne darüber. Das sorgt später für eine besonders schöne goldene Kruste.
Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und den Zucchini-Käse-Kranz etwa 40 bis 45 Minuten backen. Gegen Ende der Backzeit einfach mit einem Holzstäbchen prüfen, ob der Teig vollständig durchgebacken ist.
Nach dem Backen den Kranz ungefähr zehn Minuten ruhen lassen, bevor er vorsichtig aus der Form gelöst wird. So bleibt er besonders saftig und bricht nicht auseinander.
Am liebsten serviere ich ihn noch leicht warm mit einem frischen Tomaten- oder Gurkensalat. Auch Kräuterquark oder ein leichter Joghurt-Dip passen hervorragend dazu. Kalte Reste schmecken am nächsten Tag fast noch besser und eignen sich perfekt für die Brotdose oder ein Picknick.
Besonders praktisch finde ich, dass sich das Rezept ganz leicht verändern lässt. Statt Kochschinken verwende ich manchmal gebratene Speckwürfel oder Hähnchenbrust. Wer es vegetarisch mag, lässt den Schinken einfach weg und ergänzt dafür Paprika, Mais oder frischen Spinat. Auch Feta, Mozzarella oder Emmentaler sorgen jedes Mal für einen etwas anderen Geschmack.
Wenn im Garten gerade viele Zucchini wachsen, ist dieser herzhafte Kranz eine wunderbare Möglichkeit, sie zu verwerten. Er gelingt zuverlässig, lässt sich gut vorbereiten und kommt bei Gästen immer hervorragend an.
Für mich gehört dieses Rezept inzwischen zu den Gerichten, die man einfach immer wieder backt. Es ist unkompliziert, herrlich saftig und schmeckt der ganzen Familie. Kein Wunder also, dass meistens schon kurz nach dem Anschneiden jemand fragt: „Ist noch ein zweites Stück da?“
