Zubereitung
Zuerst bereite ich den Hefeteig vor. Dafür erwärme ich die Milch leicht – sie sollte nur lauwarm sein, damit die Hefe gut arbeiten kann. In einer kleinen Schüssel löse ich die Hefe zusammen mit dem Zucker in etwas von der Milch auf und lasse die Mischung einige Minuten stehen. Wenn sich kleine Bläschen bilden, weiß ich, dass die Hefe aktiv ist.
In einer großen Rührschüssel vermische ich das Mehl mit dem Salz. Dann gebe ich die Eier und den Joghurt dazu. Anschließend kommt die Hefemilch dazu, und nach und nach gieße ich die restliche Milch hinein.
Jetzt beginne ich, den Teig zu kneten. Das geht entweder mit den Händen oder mit einer Küchenmaschine. Der Teig sollte weich, elastisch und leicht klebrig sein – genau diese Konsistenz sorgt später für die typische Luftigkeit der Lángos.
Sobald der Teig schön geschmeidig ist, forme ich ihn zu einer Kugel und lege ihn in eine leicht geölte Schüssel. Dann decke ich ihn mit Frischhaltefolie oder einem Küchentuch ab und lasse ihn an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen. In dieser Zeit verdoppelt sich sein Volumen.
Wenn der Teig aufgegangen ist, erhitze ich in einer tiefen Pfanne oder einem großen Topf ausreichend Öl. Es sollte heiß sein, aber nicht rauchen.
Mit leicht geölten Händen reiße ich kleine Stücke vom Teig ab und forme sie vorsichtig zu flachen Fladen. Traditionell sind Lángos in der Mitte etwas dünner und am Rand leicht dicker.
Dann lege ich den Teig vorsichtig ins heiße Öl. Schon nach kurzer Zeit beginnt er zu blubbern und wird goldbraun. Nach etwa einer Minute wende ich den Lángos und backe auch die andere Seite, bis sie ebenfalls schön knusprig ist.
Die fertigen Fladen lasse ich kurz auf Küchenpapier abtropfen.
Jetzt kommt der schönste Teil – das Belegen. Für die klassische Variante zerdrücke ich Knoblauch mit etwas Wasser oder Öl und bestreiche den warmen Lángos damit. Danach kommt eine Schicht Sauerrahm darauf und zum Schluss geriebener Käse.
Servieren
Frisch aus der Pfanne schmecken Lángos am besten. Der Teig ist dann noch warm, leicht knusprig außen und wunderbar weich innen.
Für Gäste stelle ich gerne verschiedene Toppings auf den Tisch, sodass jeder seinen Lángos selbst belegen kann. Manche mögen ihn klassisch mit Knoblauch und Käse, andere lieber mit Kräutern oder sogar süß mit Marmelade.
Auch Kinder lieben diese kleinen Teigfladen, besonders wenn sie mit Zimt und Zucker bestreut werden.
Tipps aus meiner Küche
Ein wichtiger Tipp: Der Teig sollte wirklich weich sein. Wenn er zu fest ist, werden die Lángos später nicht so luftig. Deshalb lieber etwas weniger Mehl verwenden.
Auch die Öltemperatur ist entscheidend. Ist das Öl zu kalt, saugt sich der Teig mit Fett voll. Ist es zu heiß, werden die Lángos außen zu dunkel, bevor sie innen fertig sind.
Wer Zeit sparen möchte, kann den Teig auch am Abend vorbereiten und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Am nächsten Tag lässt er sich wunderbar weiterverarbeiten.
Ein weiterer Vorteil: Der Teig hält sich im Kühlschrank mehrere Tage. So kann man jederzeit frische Lángos backen, ohne den Teig neu ansetzen zu müssen.
Für mich sind Lángos mehr als nur ein Rezept. Sie erinnern mich immer an diese fröhliche Atmosphäre auf Märkten und Festen – an das Lachen der Menschen, den Duft von frisch gebackenem Teig und diese besondere Stimmung, wenn Essen einfach glücklich macht.
Und genau dieses Gefühl bringe ich jedes Mal ein kleines Stück in meine Küche, wenn ich wieder eine Portion Lángos zubereite.
