13.10.2026

Fantakuchen mit Paradiescreme – bei uns ist kein einziges Stück übrig geblieben

Zubereitung

Zuerst den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft vorheizen.

Eine rechteckige Backform von ungefähr 30 × 40 cm mit Backpapier auslegen. Bei einer etwas kleineren Form wird der Boden entsprechend höher.

Die Eier zusammen mit Zucker und Vanillezucker in eine große Schüssel geben.

Nun mehrere Minuten kräftig aufschlagen. Die Masse sollte deutlich heller, dicklich und schön schaumig werden. Gerade dieser Schritt macht später einen Unterschied, deshalb nicht nach 30 Sekunden schon aufhören.

Anschließend das Öl langsam dazugeben und kurz unterrühren.

Danach die Fanta hineingießen.

Nur kurz vermischen – die Kohlensäure muss nicht vollständig herausgerührt werden.

Mehl und Backpulver separat miteinander vermengen und anschließend portionsweise zur Eiermasse geben.

Jetzt nur noch so lange rühren, bis ein gleichmäßiger Teig entstanden ist.

Zu langes Rühren ist nicht notwendig.

Den Teig in die vorbereitete Form geben und glatt streichen.

Anschließend für ungefähr 20–25 Minuten in den vorgeheizten Backofen stellen.

Da jeder Backofen etwas anders arbeitet, mache ich gegen Ende immer die Stäbchenprobe. Bleibt kein flüssiger Teig mehr am Holzstäbchen hängen, kann der Boden heraus.

Und jetzt kommt ein wichtiger Punkt:

Der Fantaboden muss vollständig auskühlen.

Die Creme niemals auf einen noch warmen Boden geben. Sonst wird sie weich und kann später verlaufen.

Jetzt kommt die Paradiescreme

Während der Boden auskühlt, können die Früchte vorbereitet werden.

Mandarinen einfach gründlich abtropfen lassen.

Bei Pfirsichen ebenfalls die Flüssigkeit abgießen und die Früchte anschließend in kleine Würfel schneiden.

Je trockener die Früchte sind, desto besser bleibt später die Konsistenz der Creme.

Nun die kalte Milch in eine Schüssel geben und die beiden Päckchen Paradiescreme hinzufügen.

Nach Packungsanleitung aufschlagen, bis eine dicke, cremige Masse entstanden ist.

In einer zweiten Schüssel die gut gekühlte Sahne steif schlagen.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte – besonders im Sommer –, kann ein Päckchen Sahnesteif hinzufügen.

Die geschlagene Sahne anschließend vorsichtig unter die Paradiescreme heben.

Nicht kräftig mit dem Mixer einarbeiten. Mit einem Teigschaber oder großen Löffel bleibt die Creme deutlich luftiger.

Jetzt die abgetropften Mandarinen oder Pfirsichstückchen vorsichtig unterheben.

Ein paar Früchte kann man auch für die Dekoration zurückbehalten.

Den Fantakuchen zusammensetzen

Den vollständig ausgekühlten Fantaboden am besten in der Form lassen.

Die Paradiescreme darauf verteilen und mit einem Teigschaber gleichmäßig glatt streichen.

Die Cremeschicht darf ruhig ordentlich dick sein – genau das macht diesen Kuchen schließlich so gut.

Anschließend die weiße Schokolade fein raspeln und großzügig über der gesamten Oberfläche verteilen.

Alternativ funktionieren fertige weiße Schokoraspel.

Danach kommt der Kuchen für mindestens 2–3 Stunden in den Kühlschrank.

Noch besser finde ich ihn allerdings, wenn er mehrere Stunden durchziehen durfte.

Dann wird die Creme schön fest, der Boden bleibt saftig und beim Anschneiden entstehen saubere Stücke.

Mein Tipp für besonders saftigen Fantakuchen

Den Boden nicht zu lange backen.

Sobald die Stäbchenprobe passt, darf er aus dem Ofen. Ein Fantakuchen soll weich und locker bleiben und keine trockene Kuchenschicht unter der Creme bilden.

Auch die Früchte sollten wirklich gut abtropfen.

Wenn zu viel Flüssigkeit aus Mandarinen oder Pfirsichen in die Creme gelangt, kann diese unnötig weich werden.

Und noch etwas habe ich nach dem ersten Versuch verändert:

Ich verwende für die Creme wirklich kalte Milch und sehr kalte Sahne. Damit lässt sie sich wesentlich schöner aufschlagen.

Welche Früchte passen dazu?

Mandarinen sind für mich die klassische Variante.

Die leichte Säure passt hervorragend zum süßen Fantaboden und zur Vanillecreme.

Aber auch Pfirsiche schmecken richtig gut.

Im Sommer kann man den Kuchen sogar mit frischen Erdbeeren ausprobieren. Diese würde ich allerdings erst kurz vor dem Servieren daraufgeben, da sie mit der Zeit Flüssigkeit verlieren können.

Wer überhaupt keine Früchte mag, lässt sie einfach weg.

Dann bekommt man einen sehr einfachen Fantakuchen mit einer dicken, cremigen Vanilleschicht.

Kann man den Kuchen einen Tag vorher machen?

Unbedingt.

Eigentlich finde ich ihn am nächsten Tag sogar noch besser.

Ich bereite ihn deshalb gerne am Abend vorher komplett zu, decke die Form ab und stelle sie über Nacht in den Kühlschrank.

Am nächsten Nachmittag muss man nur noch Kaffee kochen und den Kuchen anschneiden.

Gerade wenn Besuch kommt, ist das herrlich unkompliziert.