Ich erinnere mich noch, wie meine Familie am Tisch saß. Mein Mann schaute mich an und sagte: „Du, das ist wirklich genial. Kannst du das bitte bald wieder machen?“ Und die Kinder haben sofort nachgenommen, obwohl sie sonst bei Gemüse eher vorsichtig sind. Ich glaube, die Kombination aus Käse und Kartoffeln ist einfach unschlagbar, und wenn dann noch Tomaten und Paprika dabei sind, dann fühlt es sich fast wie eine Pizza an – nur eben leichter, bekömmlicher und mindestens genauso lecker.
Das Schöne ist, dass man das Rezept wunderbar variieren kann. Wer mag, kann statt Cheddar auch Mozzarella nehmen, dann wird es noch mehr wie eine klassische Pizza. Oder man probiert es mit Feta, das gibt eine leicht salzige Note. Auch beim Gemüse kann man variieren: Zucchini, Brokkoli, Pilze – alles passt dazu. Ich habe das Rezept inzwischen schon mehrfach ausprobiert, jedes Mal ein bisschen anders, und es war immer ein voller Erfolg.
Besonders praktisch finde ich, dass man dieses Kartoffelgratin sowohl frisch heiß servieren als auch am nächsten Tag kalt essen kann. Ich habe mir einmal ein Stück mit ins Büro genommen, und selbst kalt schmeckte es fantastisch, fast wie ein Kartoffel-Snack.
Die Zubereitung ist außerdem wirklich einfach. Man braucht keine besonderen Küchengeräte, außer vielleicht eine Reibe für die Kartoffeln. Alles andere erledigt sich fast von selbst, während der Ofen die Arbeit macht. Es ist ein Gericht, das man auch gut vorbereiten kann, wenn Gäste kommen. Einfach alles schichten, den Käse darüber geben, und wenn es so weit ist, ab in den Ofen – fertig.
Und glaubt mir: Es macht richtig satt. Eine große Kartoffel reicht tatsächlich aus, um ein Blech voll zu machen, und zusammen mit dem Gemüse und dem Käse ist es eine vollwertige Mahlzeit. Dazu ein kleiner Salat und vielleicht ein Glas Apfelschorle oder ein Bier – und schon hat man ein perfektes Essen.
Was mich persönlich besonders begeistert: Dieses Gericht ist auch für Leute geeignet, die gerade versuchen, etwas gesünder zu essen. Man hat die Kartoffeln, die satt machen, dazu viel Gemüse, und wenn man mag, kann man sogar fettreduzierten Käse verwenden oder die Mayonnaise in der Sauce weglassen. So wird es noch leichter. Aber auch in der „normalen“ Variante ist es nicht zu schwer und trotzdem unglaublich lecker.
Wenn ich an diesen ersten Sonntag zurückdenke, dann sehe ich uns noch immer am Tisch sitzen, draußen war es leicht kühl, die Blätter fielen von den Bäumen, und drinnen war es warm und gemütlich. Das Gratin dampfte, der Käse zog lange Fäden, und alle waren zufrieden. Es gibt Momente, die bleiben im Gedächtnis, und dieser gehört für mich dazu.
Seitdem sage ich oft lachend: „Heute gibt’s Pizza ohne Pizza!“ Und jedes Mal wissen alle, was ich meine.
Und jetzt, wo ich das Rezept schon so oft gemacht habe, frage ich euch: Habt ihr Lust, es auch einmal auszuprobieren? Und wenn ja – würdet ihr lieber klassischen Cheddar nehmen, oder seid ihr eher die Mozzarella-Fans, die es gerne noch mehr nach Pizza schmeckend hätten?
