Will jetzt gar keinen Krimi draus machen, aber raus kam: Ein Mann, der wegen den Arbeiten draußen war (einer von den Handwerkern), hat meinen Noah angesprochen und ihm was gegeben – ein Dino-Spielzeug. Aber das Gesicht – ich kannte den Typen. Das war der Fahrer. Ja, DER Fahrer. Da war plötzlich alles wieder da. Polizei, Riesenaufregung, alle im Ausnahmezustand. Der Mann war fix und fertig, wollte nur noch irgendwie was wieder gut machen.
Tja, ist alles noch ziemlich frisch. Ich weiß selber nicht genau, was ich davon halten soll. Aber naja – ich erzähl’s euch, weil ich echt manchmal dachte, ich wäre die Einzige mit sowas.
Jetzt erstmal was anderes, was mir immer Kraft gegeben hat, wenn’s mal wieder zu viel wurde: Mein Rezept für heiße Schokolade! Da wird das Herz warm, sag ich euch.
Zutaten
Milch
Kakaopulver
Zucker
Schlagrahm (muss nicht, aber besser!)
kleines Stückchen Zartbitterschokolade
Prise Zimt
(wer mag: Marshmallows)
Zubereitung
Die Milch einfach im Topf warm machen, nicht kochen lassen.
Kakao reinrühren (nehme meistens ordentlich was, will’s ja schokoladig).
Zucker dazu, probieren, vielleicht nochmal nachsüßen.
Wenn ich Lust hab, kommt ein Stück Schokolade mit rein, schmilzt schön in der Milch.
Am Schluss bisschen Zimt drüberstreuen, einmal rühren.
In eine große Tasse füllen, Schlagrahm oben draufsetzen (bei Kindern nie sparen mit dem Rahm) und wenn’s richtig fancy werden soll, noch ein paar Marshmallows dazugeben.
Tipps / Variationen
Ich mach das immer ganz nach Gefühl – mal mehr Milch, mal weniger. Wenn meine Jungs besonders traurig sind, kommt sogar noch ein bisschen Vanille mit rein (oder Vanillezucker).
Im Winter kann man auch Spekulatius-Gewürz nehmen, ist richtig lecker.
Für Erwachsene: Ein Tropfen Baileys macht alles noch wärmer – aber nur, wenn die Kids schon schlafen.
Wenn ich ganz faul bin, mache ich das auch in der Mikrowelle – schmeckt trotzdem!
Und ehrlich, das wichtigste ist: Unbedingt zusammen auf dem Sofa trinken. Macht’s direkt ein kleines bisschen besser.
Kennt ihr auch solche Geschichten, die euch nicht mehr loslassen? Oder habt ihr ein Familien-Rezept, das euch immer durch schwere Zeiten hilft? Ich würd so gern wissen, wie ihr mit sowas umgeht.
Schreibt mal, ich les auf jeden Fall mit!
