Zuerst die Zwiebel fein würfeln und gemeinsam mit dem gehackten Knoblauch in Olivenöl glasig anbraten. Schon nach wenigen Minuten beginnt die Küche herrlich zu duften und bildet die perfekte Grundlage für die Suppe.
Anschließend Kartoffeln, Karotten, Blumenkohl, Brokkoli, Zucchini und Sellerie in mundgerechte Stücke schneiden und nach und nach in den Topf geben. Alles kurz mit anbraten, damit sich die Aromen gut verbinden.
Jetzt die Gemüsebrühe angießen und Lorbeerblätter, Paprikapulver, Kurkuma sowie etwas Pfeffer hinzufügen. Die Suppe etwa 30 bis 35 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis das gesamte Gemüse weich ist.
Erst zum Schluss den frischen Spinat unterrühren. Er fällt innerhalb weniger Minuten zusammen und behält dabei seine schöne grüne Farbe.
Wer eine cremige Suppe mag, püriert anschließend alles mit einem Stabmixer. Ich lasse meistens noch einige Gemüsestücke übrig, damit die Suppe etwas mehr Biss hat.
Zum Schluss mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer und einer Prise Muskat abschmecken und mit frischer Petersilie servieren.
Diese Gemüsesuppe schmeckt frisch gekocht wunderbar, wird aber am nächsten Tag sogar noch aromatischer. Deshalb bereite ich meist gleich einen großen Topf zu. Im Kühlschrank hält sie sich problemlos drei bis vier Tage und lässt sich auch sehr gut einfrieren.
Wer möchte, kann sie nach Belieben ergänzen. Kleine Nudeln, Reis oder Suppennudeln machen sie noch sättigender. Auch weiße Bohnen, Kichererbsen oder rote Linsen passen hervorragend dazu. Für etwas mehr Eiweiß serviere ich sie manchmal mit gebratener Hähnchenbrust oder gebe kurz vor dem Servieren etwas geriebenen Parmesan darüber.
Für mich ist diese Suppe kein Wundermittel und keine Diät, sondern einfach ein ehrliches Hausrezept. Sie ist leicht, voller Gemüse, wärmt an kühlen Tagen und tut einfach gut. Genau deshalb landet sie bei uns das ganze Jahr über immer wieder auf dem Tisch.
