Ganz ehrlich? Früher hätte ich niemals gedacht, dass ich irgendwann freiwillig ständig Bohnen essen würde. Für mich waren Bohnen lange einfach nur irgendeine Beilage, die man mal in Chili oder Suppe mitisst, aber nie wirklich spannend findet. Irgendwie wirkten sie immer ein bisschen altmodisch. Doch in den letzten Monaten hat sich das komplett verändert. Nicht nur bei mir, sondern scheinbar bei unglaublich vielen Menschen. Plötzlich reden überall Leute darüber, wie satt Bohnen machen, wie lange sie Energie geben und dass sie sogar helfen sollen, den Blutzucker stabiler zu halten. Und ehrlich gesagt war ich anfangs selbst total skeptisch.
Zutaten & Zubereitung
Zutaten und Anleitung auf Seite 2
Angefangen hat alles eigentlich eher zufällig. Ich hatte ständig dieses komische Gefühl nach dem Essen. Erst voller Energie und kurze Zeit später plötzlich müde und schlapp. Gerade nach süßen Sachen oder schnellen Snacks hatte ich oft das Gefühl, mein Körper fährt Achterbahn. Eine Freundin meinte irgendwann zu mir:
„Probier mal öfter Bohnen. Klingt langweilig, hilft aber wirklich.“
Ganz ehrlich? Meine erste Reaktion war eher ein inneres Augenrollen. Bohnen? Wirklich jetzt? Aber irgendwann habe ich es trotzdem ausprobiert. Einfach weil ich sowieso etwas mehr auf meine Ernährung achten wollte. Und ehrlich gesagt war ich ziemlich überrascht, wie stark sich mein Sättigungsgefühl plötzlich verändert hat.
Bohnen machen nämlich unglaublich lange satt. Wahrscheinlich liegt genau darin auch der Grund, warum sie plötzlich überall wieder als „Superfood“ bezeichnet werden. Früher galten sie eher als einfaches Alltagsessen. Heute entdeckt plötzlich jeder wieder, wie praktisch sie eigentlich sind. Sie enthalten Ballaststoffe, Eiweiß und viele Menschen sagen, dass sie dabei helfen, Heißhunger deutlich zu reduzieren. Gerade Menschen, die versuchen, weniger Zucker zu essen oder ihren Blutzucker stabil zu halten, schwören inzwischen total darauf.
Natürlich sind Bohnen kein Wundermittel und „fressen“ auch keinen Zucker im Körper auf, wie manche Überschriften im Internet behaupten. Aber viele Experten erklären tatsächlich, dass ballaststoffreiche Lebensmittel wie Bohnen dafür sorgen können, dass Zucker langsamer aufgenommen wird. Genau deshalb fühlen sich viele Menschen nach einer Mahlzeit mit Bohnen länger satt und energiegeladen.
Besonders spannend finde ich ehrlich gesagt, dass Bohnen früher in unglaublich vielen Familien ganz normales Alltagsessen waren. Heute dagegen wirken sie fast schon wie ein neuer Ernährungstrend. Dabei essen Menschen in vielen Ländern seit Jahrhunderten ständig Bohnen. Wahrscheinlich nicht ohne Grund.
Ich habe irgendwann angefangen, verschiedene Sorten auszuprobieren. Weiße Bohnen, Kidneybohnen, schwarze Bohnen, Kichererbsen – jede schmeckt irgendwie anders. Besonders weiße Bohnen liebe ich inzwischen total, weil sie so cremig werden. Kidneybohnen dagegen machen Gerichte oft kräftiger und herzhafter.
Was ich außerdem richtig praktisch finde: Bohnen sind unglaublich günstig und trotzdem richtig sättigend. Gerade heutzutage suchen viele wieder nach einfachen Gerichten, die nicht teuer sind, aber trotzdem lange satt machen. Und genau da passen Bohnen perfekt hinein.
Mittlerweile gibt es bei uns ständig irgendein Bohnengericht. Mal als Suppe, mal mit Gemüse, mal einfach nur warm mit etwas Olivenöl und Kräutern. Das Verrückte ist eigentlich, dass selbst Leute, die früher keine Bohnen mochten, plötzlich begeistert sind, sobald sie richtig gewürzt und frisch gekocht werden.
Besonders liebe ich den Geruch, wenn Zwiebeln und Knoblauch langsam im Topf angebraten werden und später die Bohnen dazukommen. Genau dieser Duft macht sofort Lust auf warmes Essen. Gerade an kalten Tagen gibt es ehrlich gesagt kaum etwas Gemütlicheres.
Und ganz ehrlich? Solche einfachen Gerichte tun manchmal besser als jedes komplizierte Trend-Rezept aus dem Internet.
Was ich außerdem spannend finde: Viele Menschen berichten, dass sie durch Bohnen automatisch weniger Lust auf Süßigkeiten haben. Wahrscheinlich weil sie länger satt machen und der Blutzucker nicht so schnell schwankt. Früher hatte ich oft am Nachmittag plötzlich totalen Hunger auf irgendetwas Süßes. Seit ich öfter Bohnen esse, passiert das deutlich seltener.
Natürlich muss jeder selbst herausfinden, was dem eigenen Körper guttut. Manche vertragen Bohnen sofort super, andere müssen sich erstmal langsam daran gewöhnen. Genau deshalb starte ich meistens mit kleineren Portionen und trinke dazu genug Wasser.
Besonders lecker finde ich übrigens einfache Bohnengerichte mit etwas Tomatenmark, Karotten und Knoblauch. Daraus entsteht plötzlich so ein richtig gemütliches Essen, das satt macht, aber trotzdem leicht wirkt. Und genau das lieben viele Menschen heute wieder: ehrliches Essen aus einfachen Zutaten.
Was ich an Bohnen außerdem mag: Sie passen fast zu allem. Man kann sie in Suppen geben, als Salat essen, mit Reis kombinieren oder einfach pur mit Kräutern genießen. Gerade mit frischer Petersilie oder etwas Zitronensaft schmecken sie unglaublich frisch.
Mittlerweile mache ich dieses einfache Bohnen-Rezept oft abends, wenn ich keine Lust auf kompliziertes Kochen habe. Alles kommt in einen Topf und während es langsam köchelt, riecht die ganze Küche plötzlich unglaublich gemütlich.
Und ehrlich gesagt glaube ich, dass genau solche Gerichte gerade wieder beliebter werden, weil viele Menschen genug von extrem komplizierten Ernährungstrends haben. Stattdessen geht der Trend langsam wieder zurück zu einfachen Lebensmitteln, die schon seit Generationen gegessen werden.
Nicht perfekt geschniegelt.
Nicht künstlich.
Einfach ehrliches Essen.
Zutaten
Bohnen
(weiße Bohnen oder Kidneybohnen)
1 Zwiebel
1 Karotte
1 Knoblauchzehe
1 Lorbeerblatt
Salz
Pfeffer
Etwas Olivenöl
Wasser
Optional:
Tomatenmark
Frische Kräuter
Paprika
Sellerie
Etwas Joghurt
