13.10.2026

Jugoslawische Paprikapfanne, oh Mann, ist der lecker

Kennst du das, wenn du eigentlich gar nicht so viel Hunger hast, aber dann duftet es aus der Küche, und plötzlich sitzt du da mit einem Teller voll und kannst einfach nicht aufhören zu essen? So ist das bei mir immer, wenn ich diese jugoslawische Paprikapfanne mache. Ehrlich, ich schwöre dir, das ist so ein Gericht, das dich sofort in eine andere Welt katapultiert – ein bisschen wie Urlaub, aber zuhause. Es ist nicht übertrieben schick oder kompliziert, sondern einfach, ehrlich und unfassbar lecker. Ich glaube, ich habe es bestimmt schon ein Dutzend Mal gemacht, und jedes Mal sagen meine Kinder und mein Mann: „Boah, Hellen, das musst du öfter kochen!“ Und was soll ich sagen? Recht haben sie.Das erste Mal habe ich dieses Rezept übrigens von meiner Nachbarin Dragica bekommen. Sie ist mit ihrem Mann vor Jahren hier ins Dorf gezogen, und wir haben uns ziemlich schnell angefreundet – so wie das halt ist, wenn man sich immer wieder im Supermarkt über den Weg läuft und irgendwann einfach anfängt zu quatschen. Sie ist so eine richtige Powerfrau, immer gut drauf, und wenn sie von ihrem Heimatland erzählt, dann leuchten ihre Augen. Eines Tages standen wir wieder mal zusammen am Gartenzaun, sie mit einer Schüssel voller Paprikaschoten aus ihrem Garten, und ich habe ihr erzählt, dass ich mal wieder keine Ahnung habe, was ich zum Abendessen kochen soll. Da hat sie gelacht, mir einen großen Beutel Paprika in die Hand gedrückt und gesagt: „Mach Paprikapfanne, Hellen! So wie wir das früher in Jugoslawien gemacht haben. Scharf, würzig, mit Ajvar – und ein bisschen Liebe.“ Ich hab’s ausprobiert, und seitdem gehört dieses Gericht zu meinen absoluten Favoriten.

Zutaten & Zubereitung
Zutaten und Anleitung auf Seite 2

Zutaten:

400 g Nudeln (Gabelspaghetti)
1 Glas Ajvar, mild (ca. 330 g)
1 große Zwiebel
1 Paprikaschote, gelb
1 Paprikaschote, grün
1 EL Zucker
10 Frikadellen (Cevapcici, TK oder frisch)

Zubereitung: