13.10.2026

Ich habe endlich abgenommen – ohne Diät, ohne Wundermittel, nur mit Geduld und echten Veränderungen

Heute, mehr als ein Jahr später, halte ich mein Gewicht stabil. Nicht, weil ich ständig Kalorien zähle, sondern weil ich gelernt habe, auf meinen Körper zu hören. Wenn ich Hunger habe, esse ich. Wenn ich satt bin, höre ich auf. Wenn ich Lust auf Schokolade habe, nehme ich ein Stück – aber genieße es bewusst. Ich habe kein schlechtes Gewissen mehr, weil ich verstanden habe, dass Balance alles ist.

Viele Freundinnen fragen mich: „Was ist dein Geheimnis?“ Und ich sage immer: Es gibt kein Geheimnis. Es gibt nur dich, deine Geduld, und die kleinen Entscheidungen, die du jeden Tag triffst. Kein Getränk der Welt, keine Pille, kein Wundermittel wird dir helfen, wenn du dich selbst nicht magst. Der erste Schritt ist immer, freundlich zu sich selbst zu sein.

Manchmal denke ich daran, wie ich damals angefangen habe – mit einem Glas Wasser und einer Entscheidung. Heute bin ich nicht nur leichter, sondern auch glücklicher, ruhiger und zufriedener. Mein Spiegelbild erinnert mich nicht mehr an das, was ich ändern muss, sondern an das, was ich geschafft habe.

Wenn du das hier liest und vielleicht gerade an dem Punkt bist, an dem du denkst, „Ich schaffe das nie“ – glaub mir, du kannst. Fang klein an. Trink mehr Wasser. Iss weniger aus Langeweile. Beweg dich ein bisschen mehr. Und sei geduldig mit dir. Es ist dein Weg, dein Tempo, dein Körper.

Ich habe gelernt, dass Abnehmen nichts mit Verzicht zu tun hat, sondern mit Selbstfürsorge. Ich habe gelernt, dass man nicht hungern muss, um sich wohlzufühlen. Und dass jeder Tag eine neue Chance ist, sich selbst etwas Gutes zu tun. Wenn du das verstehst, dann fängt die wahre Veränderung an – nicht auf der Waage, sondern in deinem Kopf.

Nach meiner kleinen persönlichen „Verwandlung“ wollten viele Freundinnen wissen, was ich eigentlich genau esse. Einige dachten, ich hätte irgendeine geheime Diät entdeckt, aber die Wahrheit ist: ich habe nur gelernt, einfaches Essen wieder zu schätzen. Kein Superfood, kein Pulver, keine Pillen. Nur echte, einfache Zutaten, wie meine Oma sie benutzt hätte – aber eben etwas leichter, etwas moderner. Ich glaube, das ist das Geheimnis: Nicht hungern, sondern klug ersetzen.

Ich habe zum Beispiel gelernt, wie wunderbar Gemüse im Airfryer schmeckt. Früher dachte ich, das sei nur ein Gerät für Pommes, aber heute mache ich darin fast alles. Mein Lieblingsgericht ist ein Low-Carb-Knoblauchbrot, das ich oft abends mache, wenn mir nach etwas Herzhaftem ist, aber ich keine Kohlenhydrate mehr essen will. Ich nehme ein halbes Baguette aus Dinkelmehl oder manchmal einfach Zucchinihälften, bestreiche sie mit einer Mischung aus Butter, Knoblauch, Petersilie und etwas Parmesan, und dann ab in den Airfryer. Nach zehn Minuten duftet die ganze Küche wie in einer kleinen Trattoria. Dazu ein Salat mit Tomaten, Gurken und Feta – perfekt.

Ich esse heute ganz anders, aber nie langweilig. Morgens liebe ich mein schnelles Frühstück: griechischer Joghurt mit Chiasamen, etwas Vanille und ein paar Heidelbeeren. Das hält mich satt, gibt Energie und schmeckt fast wie Dessert. Früher hatte ich um elf Uhr immer das Bedürfnis, mir ein süßes Brötchen zu holen – jetzt passiert das nicht mehr. Ich habe gelernt, dass Zucker zwar kurz glücklich macht, aber langfristig nur müde.

Mittags koche ich oft etwas Warmes, weil ich zuhause arbeite. Mein Favorit ist eine einfache Zucchini-Pfanne mit Hähnchen und Kräutern. In Olivenöl anbraten, mit etwas Sahne oder Frischkäse cremig machen, und zum Schluss einen Spritzer Zitrone dazu – das ist schnell, leicht und macht glücklich. Ich nenne es mein „Sonnenessen“, weil es mich an Sommer erinnert, egal ob Januar oder Juli ist.

Am Nachmittag trinke ich gerne einen Tee, meistens grünen Tee mit Minze oder Ingwer. Wenn der kleine Hunger kommt, esse ich ein paar Nüsse – aber nur eine Handvoll. Ich habe gelernt, dass kleine Portionen oft reichen, um den Appetit zu stillen. Früher hätte ich die ganze Packung gegessen. Heute genieße ich bewusst.

Abends gibt es bei mir nichts Schweres mehr. Ich mache mir oft eine Suppe – Blumenkohl, Brokkoli oder Kürbis – mit etwas Kokosmilch. Die wärmt, beruhigt und ist in 20 Minuten fertig. Wenn ich Lust auf etwas Besonderes habe, mache ich kleine Low-Carb-Pizza-Röllchen mit Käse und Spinat. Sie sind so lecker, dass sogar mein Sohn, der eigentlich Pizza liebt, sagt: „Mama, das schmeckt besser als die normale!“

Ich weiß noch, wie ich früher immer dachte: „Low Carb, das ist bestimmt langweilig.“ Aber das Gegenteil ist der Fall. Wenn man einmal gelernt hat, wie man Geschmack mit Kräutern, Gewürzen und frischen Zutaten ersetzt, braucht man keine Nudeln oder Brot, um satt zu sein. Ich verwende oft frischen Thymian, Rosmarin, Kurkuma, etwas Chili. Das gibt jedem Gericht Seele.